Kurz gesagt
Der Nokta Legend ist ein wasserdichter Multifrequenz-Detektor der Preisklasse €€€: Er sendet mehrere Frequenzen gleichzeitig oder wahlweise 4 bis 40 kHz, bis 5 m wasserdicht, 1,3 kg. Das PRO Pack bringt zwei Spulen und Ersatzakku mit, der Legend 2 bietet 99 Zielwerte, Relic-Modus und 1,2 kg. Pinpointer und Werkzeug fehlen.
Unsere Empfehlungen beruhen auf Herstellerangaben, veröffentlichten Fachberichten und ausgewerteten Nutzererfahrungen. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet.
Inhalt dieser Seite
- Datenblatt: Nokta Legend und Legend 2 auf einen Blick
- Legend PRO Pack oder Legend 2?
- Für wen der Legend passt und für wen nicht
- Die Technik einfach erklärt
- Einsatzort-Matrix: Wo der Legend passt
- Stärken und Schwächen im Überblick
- So gehst du die erste Tour an
- Drei Alternativen im Vergleich
- Pinpointer-Tipp: Der Legend liefert keinen mit
- Fazit: Für wen sich der Legend lohnt
Datenblatt: Nokta Legend und Legend 2 auf einen Blick
Der Nokta Legend ist laut Hersteller Noktas erster Detektor mit simultaner Multifrequenz. Simultan heißt: Das Gerät sendet mehrere Frequenzen gleichzeitig und wertet alle Antworten gemeinsam aus. Wer nach „Nokta Legend“ sucht, findet auf Amazon zwei Fassungen: das Legend PRO Pack der ersten Generation und den überarbeiteten Legend 2. Beide gehören zur Preisklasse €€€. Dieser Bericht stellt die Herstellerdaten nebeneinander, erklärt die Technik verständlich und sagt ehrlich, für wen sich welches Gerät eignet.
| Merkmal | Legend PRO Pack (laut Nokta) | Legend 2 (laut Nokta) |
|---|---|---|
| Technik | Simultane Multifrequenz oder Einzelfrequenz | Simultane Multifrequenz oder Einzelfrequenz |
| Frequenzen | Multi (3 Frequenzen), alternativ 4, 10, 15, 20 oder 40 kHz | Multi (3 Frequenzen), alternativ 4, 10, 15, 20 oder 40 kHz |
| Suchmodi | Park, Field, Beach, Gold, dazu der Sondermodus Beast | Park, Field, Beach, Relic, Gold |
| Zielanzeige | 01 bis 60 | 01 bis 99 |
| Töne | 1, 2, 4, 6, 60 und Tonhöhe (P) | 1, 2, 3, 4, 6, 99 und Tonhöhe (P) |
| Empfindlichkeit | 30 Stufen | 30 Stufen |
| Bodenabgleich | automatisch, manuell oder Tracking | automatisch, manuell oder Tracking |
| Frequenzverschiebung | 13 Kanäle | 19 Kanäle |
| Spulen im Paket | 30 × 23 cm DD (LG30) und 15 cm DD (LG15) | 28 cm DD (LD28) und 21 × 14 cm DD (LD21) |
| Wasserdichtigkeit | bis 5 m (IP68) | bis 5 m (IP68) |
| Gewicht | 1,3 kg | 1,2 kg |
| Akku | 5050 mAh Lithium-Polymer, Ersatzakku mit Ladegerät im Paket | 6700 mAh Lithium-Ionen |
| Zielanzeige im Pinpoint-Modus | nein | ja |
| Drahtloses Update | nein (per Kabel) | ja |
| Tastatur | Gummitasten | Folientastatur mit Beleuchtung |
| Garantie | 3 Jahre | 3 Jahre |
| Preisklasse | €€€ | €€€ |
Die Daten stammen von den Herstellerseiten von Nokta (am Ende verlinkt). Der Paketinhalt entspricht der Herstellerseite, im Amazon-Angebot kann er abweichen: Prüfe Spulen, Akku und Kopfhörer vor dem Kauf. Die Klasse zeigt die Preisklasse, nicht den aktuellen Preis. Weitere Modelle findest du in der Detektor-Datenbank.
Nokta The Legend PRO Pack
Ideal für Sucher, die mit zwei Spulen und Ersatzakku im Set starten wollen
- Simultane Multifrequenz oder Einzelfrequenz von 4 bis 40 kHz
- Zwei Spulen (30 × 23 cm und 15 cm) und Ersatzakku laut Nokta im Paket
- Bluetooth-Kopfhörer mit niedriger Latenz laut Nokta im Paket
- Wasserdicht bis 5 m (IP68), 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Ältere Fassung: Zielanzeige nur 01 bis 60, keine Zielanzeige im Pinpoint-Modus, 1,3 kg
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Nokta The Legend 2
Ideal für Sucher, die die überarbeitete Fassung mit mehr Zielwerten und weniger Gewicht wollen
- Zielanzeige 01 bis 99 und neuer Relic-Modus laut Nokta
- 1,2 kg und Akku mit 6700 mAh
- Zielanzeige auch im Pinpoint-Modus, drahtloses Update
- Wasserdicht bis 5 m (IP68), 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Ersatzakku steht laut Herstellerseite nicht im Paket, Lieferumfang im Angebot prüfen
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Legend PRO Pack oder Legend 2?
Beide Geräte arbeiten mit derselben Grundidee: gleichzeitige Multifrequenz, wahlweise eine feste Frequenz zwischen 4 und 40 kHz, gleicher Bodenabgleich, 30 Empfindlichkeitsstufen, IP68 bis 5 m und drei Jahre Garantie. Der Legend 2 ist laut Nokta die überarbeitete Fassung. Die Unterschiede betreffen vor allem die Bedienung und das Gewicht:
- Zielanzeige: 99 statt 60 Werte, dazu sieben statt sechs Tonoptionen. Die Anzeige bleibt im Pinpoint-Modus sichtbar, ohne dass du eine Taste halten musst.
- Suchmodi: Der Legend 2 hat einen eigenen Relic-Modus. Beim Legend steht der Sondermodus Beast im Gold-Modus. Nokta beschreibt ihn als Modus für sehr tiefe Ziele, in dem der Bodenabgleich zurückgesetzt wird und Ziele im Grenzbereich keine stabile Zielanzeige liefern müssen.
- Gewicht und Akku: 1,2 statt 1,3 kg, 6700 statt 5050 mAh. Nokta nennt beim Legend 2 bis zu 33 % mehr Laufzeit.
- Technik rundherum: 19 statt 13 Kanäle für die Frequenzverschiebung, drahtloses Update, Folientastatur mit Beleuchtung und Kompatibilität mit Knochenschall-Kopfhörern.
- Spulen: Die beiden Geräte nutzen unterschiedliche Spulenfamilien (LG beim Legend, LD beim Legend 2). Spulen des einen passen daher nicht automatisch auf das andere Gerät.
Das Legend PRO Pack lohnt sich vor allem wegen des Zubehörs: zwei Spulen, Ersatzakku, Ladegerät und Kopfhörer liegen laut Nokta im Karton. Der Legend 2 ist die Wahl, wenn dir Gewicht, Zielanzeige und eine bequemere Pinpoint-Funktion wichtiger sind als ein Ersatzakku im Set. Beide stehen in der Klasse €€€. Wer mit Zubehör rechnet, sollte das Gesamtbudget vergleichen, nicht nur das Gerät.
Für wen der Legend passt und für wen nicht
Der Legend ist ein Gerät für Sucher, die mehr Kontrolle wollen als bei einem Einsteigermodell, aber nicht in der Klasse €€€€ landen möchten. Er bietet viele Einstellungen und braucht deshalb etwas Einarbeitung.
Er passt zu dir, wenn du …
- auf mineralischem Boden, im nassen Salzsand oder im flachen Wasser suchst und ein Gerät mit mehreren Frequenzen willst,
- einzelne Frequenzen bewusst wählen möchtest, etwa 4 kHz für große Ziele oder 40 kHz für kleine,
- Zielanzeige, Töne, Eisenfilter und Nutzerprofile selbst einstellen magst,
- ein Gerät mit Bluetooth, Vibration und Taschenlampe suchst, das Nokta für Land und Wasser auslegt.
Er passt nicht zu dir, wenn du …
- ein Gerät ohne Menüs willst, das nach dem Einschalten sofort läuft. Dann ist ein einfacheres Modell sinnvoller.
- nur gelegentlich im Park oder Garten suchst. Dort reicht meist ein Gerät mit fester Frequenz.
- möglichst leicht unterwegs sein willst. Der Legend 2 wiegt 1,2 kg, das PRO Pack 1,3 kg. Deutlich leichter ist laut Hersteller der XP Deus II ab 0,75 kg.
Für den Einstieg hilft die Bestenliste Metalldetektoren für Anfänger. Wer die ganze Klasse vergleichen will, findet sie unter Profi-Metalldetektoren im Vergleich. Alle Geräte der Marke stehen in der Übersicht Nokta Metalldetektoren.
Die Technik einfach erklärt
Ein Metalldetektor sendet ein Wechselfeld aus und liest, wie ein Metallobjekt darauf antwortet. Beim Legend läuft das mit mehr als einer Frequenz.
Simultane Multifrequenz
Ein einfacher VLF-Detektor sendet mit einer Frequenz. Der Legend sendet laut Nokta in der Einstellung „Multi“ drei Frequenzen gleichzeitig und fasst die Antworten zu einem Signal zusammen. Das Prinzip heißt Multifrequenz. Du musst keine Frequenz wählen, und das Gerät behält mehr Information über das Ziel. Nokta bietet mehrere Multi-Varianten an. Laut den Update-Notizen von Nokta ist die Variante M3 in den Modi Park und Field für feuchte, leitfähige Böden gedacht. Wie sich die Bauarten unterscheiden, erklärt der Ratgeber VLF, PI und Multifrequenz.
Einzelfrequenz wählen
Wahlweise stellst du eine feste Frequenz zwischen 4 und 40 kHz ein. Allgemein gilt: Niedrige Frequenzen reagieren stärker auf große, gut leitende Ziele, hohe Frequenzen stärker auf kleine, schlecht leitende. Das ist eine Tendenz, keine Regel. Sie hilft zum Beispiel, wenn du auf einer Fläche gezielt nach kleinen Münzen suchst.
DD-Spule und Spulengröße
Beide Fassungen nutzen wasserdichte DD-Spulen. Große Spulen decken mehr Fläche ab. Kleine Spulen trennen Ziele in müllreichem Boden besser und kommen in enge Stellen. Das PRO Pack bringt deshalb eine große und eine kleine Spule mit. Mehr dazu im Glossar unter Suchspule.
Bodenabgleich und Mineralisierungsanzeige
Mineralien im Boden und Salz im Sand erzeugen eigene Signale, die Ziele überdecken. Der Bodenabgleich rechnet dieses Signal heraus, beim Legend automatisch, manuell oder als Tracking. Dazu kommt laut Nokta eine Anzeige der Bodenmineralisierung: Die linke Seite zeigt Eisenpartikel im Boden, die rechte Seite Salz, wie am Meerstrand. Die Salzanzeige arbeitet nur in der Multifrequenz-Einstellung. Wenn dein Detektor ständig piept, liegt es oft am Abgleich, siehe Metalldetektor piept ständig.
Zielanzeige, Eisen und Erholgeschwindigkeit
Die Zielanzeige gibt jedem Ziel eine Zahl, niedrige Werte stehen eher für Eisen, höhere für Münzen und Schmuck. Das ist eine Tendenz, keine Garantie. Zum Ausblenden stehen laut Nokta All Metal, Ferrous Off, Ground Effect Off und ein eigenes Muster (Notch) bereit. Die Recovery Speed bestimmt, wie schnell das Gerät nach einem Signal wieder bereit ist: schnell hilft in Müll, langsam kann einzelnen Zielen mehr Reichweite geben. Frequenzverschiebung und automatische Rauschunterdrückung helfen bei Störungen durch Stromleitungen oder andere Detektoren. Nokta erweitert den Legend zudem per Software-Update um Einstellungen wie Iron Filter, Bottle-Cap-Rejection und Ground Suppressor.
Einsatzort-Matrix: Wo der Legend passt
| Modell | Acker | Wiese | Wald | Strand trocken | Strand nass/Salzwasser | Süßwasser | Garten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nokta Legend / Legend 2 | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ◐ |
Technische Begründung: Mehrere Frequenzen gleichzeitig kommen mit mineralischem Boden und mit Salz besser zurecht als eine feste Frequenz, außerdem zeigt die Mineralisierungsanzeige beide Störquellen getrennt. IP68 bis 5 m erlaubt die Suche im Süßwasser und im flachen Salzwasser. Im Wald helfen die kleinen Spulen zwischen Wurzeln. Im Garten sind große Spulen bei engen Beeten unhandlich und Eisenmüll ist häufig, die kleine Spule verbessert das. Die Einordnung ergibt sich aus Bauart und Herstellerdaten, nicht aus einer Messung. ● gut, ◐ eingeschränkt, ○ ungeeignet.
Stärken und Schwächen im Überblick
Stärken
- Simultane Multifrequenz oder Einzelfrequenz von 4 bis 40 kHz
- Wasserdicht bis 5 m (IP68) laut Nokta
- Bodenabgleich automatisch, manuell oder als Tracking, dazu Mineralisierungsanzeige
- Viele Einstellungen: 30 Empfindlichkeitsstufen, Nutzerprofile, Recovery Speed, Notch
- Beim PRO Pack: zwei Spulen, Ersatzakku und Kopfhörer im Set
- 3 Jahre Garantie
Schwächen
- Viele Einstellungen verlangen Einarbeitung
- Legend (PRO Pack): Zielanzeige nur 01 bis 60 und 1,3 kg
- Legend 2: Ersatzakku nicht im Paket der Herstellerseite
- Spulen der beiden Fassungen sind nicht automatisch untereinander tauschbar
- Preisklasse €€€, für gelegentliche Sucher mehr Gerät als nötig
So gehst du die erste Tour an
Mit 30 Empfindlichkeitsstufen und vielen Modi verleitet der Legend dazu, alles auf einmal zu verstellen. Besser ist ein ruhiger Start. Die Grundlagen stehen im Ratgeber Metalldetektor einstellen.
- Modus wählen: Nimm den Modus, der zum Ort passt, etwa Park auf der Wiese oder Beach am Strand.
- Mit „Multi“ starten: So hörst du, wie das Gerät auf den Boden reagiert, ohne Frequenzen zu probieren.
- Boden abgleichen: Starte mit der Automatik und achte auf die Mineralisierungsanzeige.
- Empfindlichkeit senken, bis es ruhig ist: Piept das Gerät ohne Ziel, ist sie zu hoch.
- Nur eine Einstellung pro Tour ändern: So siehst du, was sie bewirkt.
Die Schritte der ersten Tour fasst die Checkliste für die erste Sondeltour zusammen.
Drei Alternativen im Vergleich
Welche Alternative passt, hängt davon ab, was dir am Legend zu viel, zu wenig oder zu teuer ist.
XP Deus II RC: leichter und noch einstellbarer
XP Deus II RC (28 cm FMF)
Ideal für Fortgeschrittene, die viel einstellen wollen und ein leichtes Funkgerät bevorzugen
- Multifrequenz (FMF) oder 49 Einzelfrequenzen von 4 bis 45 kHz
- Funk zwischen Spule, Fernbedienung und Kopfhörern
- Ab 0,75 kg, Spule IP68 bis 20 m laut Hersteller
- 5 Jahre Garantie
Ehrlich: Preisklasse €€€€, viele Einstellungen, Kopfhörer je nach Variante extra
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Der Deus II wiegt laut XP ab 750 g und überträgt alle Signale per Funk. Er liegt in der Klasse darüber und bietet 49 Einzelfrequenzen sowie fünf Jahre Garantie. Ausführlich ordnet ihn der Einzelbericht XP Deus II ein.
Minelab Equinox 900: der Allrounder für Land und Wasser
Minelab Equinox 900
Ideal für Sucher, die ein bewährtes Multi-IQ-Gerät mit zwei Spulen für Land und Wasser wollen
- Multi-IQ plus sechs Einzelfrequenzen (4 bis 40 kHz)
- Zwei Spulen (11 und 6 Zoll) und drahtlose Kopfhörer ML85 laut Minelab im Lieferumfang
- IP68 bis 5 m, 1,27 kg
- 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Preisklasse €€€€, vier Suchmodi, Monochrom-Display
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Der Equinox 900 ist der direkte Gegenspieler: ähnlich im Gewicht, ebenfalls IP68 bis 5 m, ebenfalls mit zwei Spulen. Er liegt in der Klasse darüber. Den Duellvergleich mit dem Deus II zeigt der Beitrag XP Deus II gegen Minelab Equinox 900, den Einzelbericht findest du unter Minelab Equinox 900.
Nokta Simplex Ultra: weniger Technik, weniger Preisklasse
Nokta Simplex Ultra
Ideal für Allround auf Acker, Wiese, Park und im Süßwasser mit fester Frequenz
- Wasserdicht bis 5 m (IP68) laut Hersteller
- Bodenabgleich automatisch oder manuell
- 30 Empfindlichkeitsstufen, Bluetooth
- Carbon-Schaft, 1,2 kg, 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Einzelfrequenz: in nassem Salzsand nur eingeschränkt
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Der Simplex Ultra ist ebenfalls ein Nokta-Gerät der Klasse €€€, arbeitet aber mit 15 kHz fest. Für Wiese, Acker und Park genügt das oft. Wer im nassen Salzsand sucht, ist mit dem Legend besser beraten. Der Einzelbericht Nokta Simplex Ultra zeigt die Details.
Pinpointer-Tipp: Der Legend liefert keinen mit
Ein Pinpointer ist ein Handgerät, das ein Ziel im Aushub oder im Loch auf wenige Zentimeter eingrenzt. Zum Legend passt der Nokta Pointer. Nokta nennt ihn wasserdicht nach IP67 und gibt eine Arbeitsfrequenz von 18,2 kHz an. Du wählst zwischen Ton, Vibration oder beidem, die Empfindlichkeit stellst du mit Tasten ein. Die Spitze erfasst Ziele laut Hersteller rundum, eine LED-Lampe leuchtet das Loch aus. Nach fünf Minuten ohne Bewegung warnt er per Ton und schaltet sich später aus. Eine 9-V-Batterie, ein Holster und zwei Hartschalen liegen bei. Mehr Auswahl bietet die Übersicht Pinpointer.
Recht: Ob du suchen darfst, hängt vom Bundesland und vom Ort ab. Lies vor der ersten Tour die Seiten Genehmigung zum Sondeln und Rechtslage beim Sondeln. Das ist keine Rechtsberatung.
Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.

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Nokta The Legend PRO Pack
Multifrequenz mit zwei Spulen, Ersatzakku und Kopfhörern im Set, bis 5 m wasserdicht laut Nokta.
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Fazit: Für wen sich der Legend lohnt
Der Nokta Legend ist ein Multifrequenz-Gerät der Klasse €€€ für Sucher, die auf mineralischem Boden, im Salzsand und im Wasser mehr Kontrolle wollen. Das PRO Pack überzeugt mit seinem Zubehör, der Legend 2 mit Gewicht, Zielanzeige und neuem Relic-Modus. Er ist nichts für alle, die ein Gerät ohne Menüs suchen.
Drei Fragen helfen bei der Entscheidung:
- Wo suchst du? Salzsand, nasser Strand und mineralischer Boden sprechen für Multifrequenz, trockene Wiese erlaubt auch eine feste Frequenz.
- Was gehört ins Paket? Das PRO Pack liefert Zubehör, beim Legend 2 prüfst du Spulen und Akku im Angebot.
- Wie viel willst du einstellen? Wenig: ein einfacheres Gerät. Viel: Legend oder Deus II.
Weitere Geräte im Vergleich findest du in der Bestenliste Die besten Metalldetektoren im Vergleich.
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Nokta Legend und Legend 2?
Laut Nokta zeigt der Legend 2 Ziele von 01 bis 99 statt 01 bis 60, hat einen Relic-Modus, 19 statt 13 Kanäle für die Frequenzverschiebung, einen Akku mit 6700 statt 5050 mAh und wiegt 1,2 statt 1,3 kg. Außerdem ist die Zielanzeige im Pinpoint-Modus sichtbar und ein drahtloses Update möglich. Beide sind bis 5 m wasserdicht.
Ist der Nokta Legend wasserdicht?
Ja. Nokta gibt für beide Fassungen IP68 und eine Tauchtiefe bis 5 m an. Die Spulen sind wasserdicht. Mehrere Frequenzen helfen zusätzlich im nassen Salzsand, wo Geräte mit nur einer Frequenz schneller unruhig werden.
Welche Frequenzen hat der Nokta Legend?
Der Legend arbeitet in der Einstellung „Multi“ mit drei Frequenzen gleichzeitig. Alternativ wählst du eine feste Frequenz von 4, 10, 15, 20 oder 40 kHz. Niedrige Frequenzen reagieren allgemein stärker auf große, gut leitende Ziele, hohe auf kleine, schlecht leitende.
Was ist im Nokta Legend PRO Pack enthalten?
Laut Herstellerseite gehören zwei wasserdichte DD-Spulen (30 × 23 cm und 15 cm), ein wasserdichter Ersatzakku mit Ladegerät, ein USB-Kabel, Bluetooth-Kopfhörer mit niedriger Latenz samt Tasche dazu. Im Amazon-Angebot kann der Umfang abweichen, deshalb vorher prüfen.
Ist der Nokta Legend für Anfänger geeignet?
Mit Einschränkung. Nokta bezeichnet die Bedienung als einfach, doch der Legend hat 30 Empfindlichkeitsstufen, mehrere Multi-Varianten, Nutzerprofile und viele Zusatzfunktionen. Wer den Einstieg sucht, ist mit einem einfacheren Gerät besser bedient und wechselt später auf Multifrequenz.
Welcher Pinpointer passt zum Nokta Legend?
Jeder Pinpointer funktioniert unabhängig vom Detektor. Der Nokta Pointer ist laut Hersteller nach IP67 wasserdicht, arbeitet mit 18,2 kHz und läuft mit einer 9-V-Batterie. Er blockiert die Spulenübertragung im ausgeschalteten Zustand, damit andere Detektoren ihn nicht als Ziel melden.
Quellen
- Nokta The Legend (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Nokta The Legend 2 (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Nokta Pointer (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- XP Deus II (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Minelab Equinox 900 (Technische Daten) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Nokta Simplex Ultra (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)




