Kurz gesagt
Einsteiger brauchen drei Dinge: einen Bodenabgleich oder eine Automatik, wenige einfache Suchmodi und eine wasserdichte Spule. Der Nokta FindX Pro erfüllt das in der Preisklasse €€ und bringt Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche mit. Dazu gehört ein Pinpointer, den du separat ergänzt.
Unsere Empfehlungen beruhen auf Herstellerangaben, veröffentlichten Fachberichten und ausgewerteten Nutzererfahrungen. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet.
Inhalt dieser Seite
- Unsere Empfehlungen auf einen Blick
- Was brauchen Einsteiger wirklich?
- Welcher Einsteiger-Detektor passt zu welchem Einsatzort?
- Die Modelle im Detail
- Welche Sets lohnen sich für den Einstieg?
- Was kostet der Einstieg insgesamt?
- Was brauchst du als Einsteiger nicht?
- Welche Fehler machen Anfänger am häufigsten?
- Wie läuft deine erste Sondeltour ab?
- Welcher Metalldetektor ist der beste für Anfänger?
Unsere Empfehlungen auf einen Blick
Diese Seite vergleicht fünf Metalldetektoren für Einsteiger. Vier davon liegen in der Preisklasse €€, einer eine Stufe darüber. Die technischen Angaben stammen von den Herstellerseiten und sind unter „Quellen“ belegt.
Unsere Empfehlung: Der Nokta FindX Pro ist laut Nokta für Einsteiger gebaut, hat vier vollautomatische Modi, ist bis 5 m wasserdicht und bringt Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche mit. Mehrfrequenz-Einstieg: Der Minelab Vanquish 340 wählt die Frequenz selbst. Zum Hineinwachsen: Der Nokta Simplex Ultra bietet einstellbaren Bodenabgleich und 6 Suchmodi.
Die Preisklassen bedeuten: € steht für Geräte unter 100 Euro, €€ für 100 bis 300 Euro, €€€ für 300 bis 700 Euro. Den aktuellen Preis siehst du auf Amazon.
| Modell | Technik | Frequenz | Suchspule | Wasserdicht | Gewicht | Ideal für | Klasse | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nokta FindX Pro | VLF | 15 kHz | 28 cm DD | bis 5 m | 1,2 kg | Einstieg ohne Menüs | €€ | Details ansehen |
| Minelab Vanquish 340 | Multi-IQ | Mehrfrequenz | 10 × 7 Zoll DD | Spule bis 1 m | 1,2 kg | Wiese, Acker, Garten | €€ | Details ansehen |
| Minelab X-Terra Voyager | VLF | 5,82 kHz | 11 × 8,5 Zoll DD | Spule bis 1 m | 1,3 kg | Set mit Rucksack und Schaufel | €€ | Details ansehen |
| Garrett ACE 300 | VLF | 8 kHz, verschiebbar | 18 × 25 cm konzentrisch | Spule wasserdicht, Gehäuse wetterfest | 1,27 kg | Wiese, Park, Acker | €€ | Details ansehen |
| Nokta Simplex Ultra | VLF | 15 kHz | 28 cm DD | bis 5 m | 1,2 kg | Zum Hineinwachsen | €€€ | Details ansehen |
Lesehilfe: VLF bedeutet: Das Gerät sendet mit einer festen Frequenz. Multi-IQ ist das Mehrfrequenz-Verfahren von Minelab. DD steht für Doppel-D-Spule. „k. A.“ heißt: keine Herstellerangabe verfügbar. Gewicht und Wasserdichtigkeit gelten laut Hersteller. Aktuellen Preis auf Amazon prüfen.
Was brauchen Einsteiger wirklich?
Einsteiger brauchen drei Dinge: einen Bodenabgleich oder eine Automatik, wenige einfache Suchmodi und eine wasserdichte Spule. Alles andere ist Zugabe. Hier die Begründung.
- Bodenabgleich oder Automatik: Der Bodenabgleich stimmt das Gerät auf die Leitfähigkeit des Bodens ab. Ohne ihn piept das Gerät auf mineralisiertem Boden ständig. Der Simplex Ultra bietet laut Nokta automatischen und manuellen Abgleich. Der FindX Pro läuft laut Nokta mit vollautomatischen Modi.
- Einfache Suchmodi: Vorgefertigte Modi wie Field, Park, Beach und Jewelry nehmen dir Einstellungen ab. Der FindX Pro hat diese vier Modi, der Vanquish 340 laut Minelab die drei Modi All Metal, Jewellery und Coin.
- Wasserdichtigkeit: Schon eine wasserdichte Spule erlaubt die Suche im Regen und im Flachwasser. Der FindX Pro und der Simplex Ultra sind laut Nokta bis 5 m wasserdicht, beim Vanquish 340 und beim X-Terra Voyager ist laut Minelab die Spule bis 1 m wasserdicht.
- Leichtes Gewicht: 1,2 bis 1,3 kg lassen sich mehrere Stunden führen.
- Kopfhörer und Pinpointer: Kopfhörer machen leise Signale hörbar. Ein Pinpointer ist eine Handsonde, die das Objekt im Erdloch zentimetergenau ortet.
Wie ein Detektor funktioniert und welche Einstellungen es gibt, erklärt der Ratgeber Metalldetektor einstellen. Wenn du die Einführung ins Hobby suchst, startet die Rubrik Sondeln.
Wissen: Die Zielanzeige gibt jedem Fund eine Zahl, zum Beispiel von 0 bis 99 beim FindX Pro. Diskriminierung blendet bestimmte Zahlenbereiche aus, meist Eisen. Als Einsteiger lässt du sie zunächst offen und lernst die Töne kennen. Zu hohe Diskriminierung blendet auch Gutes aus, weil kleiner Schmuck im Anzeigebereich von Alufolie liegen kann.
Wie wählst du in drei Schritten den passenden Einsteiger-Detektor?
- Einsatzort prüfen: Wiese, Park und Garten genügen mit jedem der fünf Geräte. Willst du ins Wasser, wähle ein Gerät, das bis 5 m wasserdicht ist.
- Bedienung festlegen: Magst du Automatik, nimm den FindX Pro. Willst du später manuell abgleichen, nimm den Simplex Ultra.
- Lieferumfang vergleichen: Setze auf das Angebot, das Kopfhörer und Grabungswerkzeug enthält, und ergänze den Pinpointer.
Welcher Einsteiger-Detektor passt zu welchem Einsatzort?
● steht für gut geeignet, ◐ für eingeschränkt geeignet und ○ für ungeeignet.
| Modell | Acker | Wiese | Wald | Strand trocken | Strand nass/Salzwasser | Süßwasser | Garten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Garrett ACE 300 | ◐ | ● | ◐ | ● | ○ | ◐ | ● |
| Nokta FindX Pro | ◐ | ● | ◐ | ● | ◐ | ● | ● |
| Minelab Vanquish 340 | ● | ● | ◐ | ● | ○ | ◐ | ● |
| Minelab X-Terra Voyager | ◐ | ● | ◐ | ● | ○ | ◐ | ● |
| Nokta Simplex Ultra | ● | ● | ◐ | ● | ◐ | ● | ● |
Technische Begründung: Auf Wiese, im Park und im Garten genügt jedes dieser Geräte. Auf Äckern entscheidet der Bodenabgleich: Der Simplex Ultra bietet ihn laut Nokta automatisch und manuell, der Vanquish 340 nutzt Multi-IQ und arbeitet laut Minelab ohne Frequenzwahl. Beim FindX Pro und beim Voyager führen die Hersteller keinen einstellbaren Bodenabgleich auf, deshalb steht dort ◐. Nassen Salzsand bewältigen Einzelfrequenz-Geräte nur eingeschränkt, und beim Vanquish 340 und beim Voyager ist nur die Spule bis 1 m wasserdicht. Im Wald stören Eisenschrott und Wurzeln, hier helfen kleine Spulen. Die Matrix ist eine redaktionelle Einschätzung aus Herstellerdaten, keine Messung. Im Wald gelten außerdem strenge Regeln, siehe Sondeln im Wald.
Die Modelle im Detail
Die fünf Geräte lösen dieselbe Aufgabe auf zwei Wegen. Der FindX Pro, der Voyager und der Simplex Ultra arbeiten mit einer festen Frequenz (VLF), der Vanquish 340 mit Multi-IQ. Feste Frequenzen sind leicht zu verstehen, Multi-IQ nimmt dir die Frequenzwahl ab. Beides funktioniert für den Start. Die Unterschiede liegen in Wasserdichtigkeit, Bodenabgleich und Lieferumfang.
Nokta FindX Pro: Einstieg ohne Menüs
Nokta FindX Pro
Ideal für Einstieg auf Wiese, Park und im flachen Wasser
- Vier vollautomatische Modi: Field, Park, Beach, Jewelry
- Wasserdicht bis 5 m laut Hersteller
- Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche laut Nokta im Lieferumfang
Ehrlich: Kein einstellbarer Bodenabgleich laut Nokta, auf mineralisiertem Acker begrenzt
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Nokta nennt den FindX Pro „The Ultimate Beginner’s Choice“. Das Gerät arbeitet mit 15 kHz, einer 28-cm-DD-Spule und einer Zielanzeige von 0 bis 99. Es wiegt 1,2 kg, und der Schaft lässt sich von 25 bis 52 Zoll verstellen. Der Akku (2300 mAh) hält laut Nokta im Schnitt 12 Stunden. Die Garantie beträgt 2 Jahre.
Stärken
- Vollautomatische Modi
- Bis 5 m wasserdicht
- Lieferumfang mit Kopfhörern und Grabungswerkzeug
Schwächen
- Kein manueller Bodenabgleich aufgeführt
- Nur 5 Empfindlichkeitsstufen
- 2 Jahre Garantie, kürzer als bei Minelab
Für wen nicht: Wer später auf Äckern mit starker Mineralisierung sucht, vermisst den manuellen Bodenabgleich und steigt dann auf den Simplex Ultra um.
Minelab Vanquish 340: Mehrfrequenz für den Einstieg
Minelab Vanquish 340
Ideal für Wiese, Acker und Garten ohne Frequenzwahl
- Multi-IQ: Frequenzen werden laut Minelab automatisch gewählt
- Drei Suchmodi: All Metal, Jewellery, Coin
- 1,2 kg und 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Wasserdicht nur die Spule bis 1 m, kein Beach-Modus, läuft mit AA-Batterien
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Der Vanquish 340 bringt laut Minelab die V10-Spule (10 × 7 Zoll, Doppel-D) mit, die bis 1 m wasserdicht ist. Er läuft mit vier AA-Batterien. Das Gerät wiegt 1,2 kg und eignet sich für Gelände ohne tiefes Wasser. Minelab beschreibt Multi-IQ als gleichzeitige Mehrfrequenz-Technik, bei der du keine Frequenz einstellst.
Für wen nicht: Wer am Strand oder im Wasser sucht, nimmt besser ein Gerät, das bis 5 m wasserdicht ist.
Minelab X-Terra Voyager: Set mit Rucksack und Schaufel
Minelab X-Terra Voyager
Ideal für Einsteiger, die ein Komplettset mit Zubehör wollen
- 5,82 kHz, 11 × 8,5 Zoll DD-Spule laut Minelab
- Laut Amazon-Titel mit Kopfhörern, Rucksack und Schaufel
- Vier Modi inklusive Custom-Profil laut Minelab
Ehrlich: Nur die Spule ist bis 1 m wasserdicht, Garantie 12 Monate laut Minelab
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Der Voyager hat laut Minelab die Modi All Metal, Custom, Jewellery und Learn, dazu Pinpoint und ein Custom-Profil. Er wiegt 1,3 kg und läuft mit zwei 9-V-Batterien, die dem Set beiliegen. Laut Minelab gehören Kopfhörer, ein klappbarer Spaten und ein Rucksack dazu. Das Set ist praktisch, weil du ohne Zusatzkäufe losgehst.
Für wen nicht: Wer Wasser oder Strand einplant, findet nur eine Spule mit 1 m Wasserdichtigkeit vor.
Garrett ACE 300: der bewährte Klassiker
Garrett ACE 300
Ideal für Einsteiger auf Wiese, im Park und auf dem Acker
- 8 kHz, bei Störungen verschiebbar laut Garrett
- Digitale Target-ID von 0 bis 99 und Iron Check
- Leicht: 1,27 kg laut Hersteller
Ehrlich: Kein automatischer Bodenabgleich und nicht für Salzwasser gebaut
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Der ACE 300 gehört zu den meistverkauften Einsteigergeräten von Garrett. Er arbeitet laut Hersteller mit 8 kHz, die du verschieben kannst, wenn andere Geräte oder Stromleitungen stören. Die Zielanzeige reicht von 0 bis 99, die Funktion Iron Check hilft beim Aussortieren von Eisen. Die konzentrische Spule misst 18 × 25 cm, das Gerät wiegt 1,27 kg und läuft mit vier AA-Batterien.
Für wen nicht: Einen einstellbaren Bodenabgleich bietet der ACE 300 nicht. Auf stark mineralisierten Äckern und am nassen Salzstrand stößt er an Grenzen; dort ist ein Gerät wie der Nokta Simplex Ultra die bessere Wahl.
Nokta Simplex Ultra: zum Hineinwachsen
Nokta Simplex Ultra
Ideal für Einsteiger mit Ambition, die später auf Acker und Wiese suchen
- Bodenabgleich automatisch oder manuell
- Wasserdicht bis 5 m (IP68) laut Hersteller
- 6 Suchmodi, 30 Empfindlichkeitsstufen, 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Preisklasse €€€, Kopfhörer und Pinpointer nicht im Lieferumfang
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Der Simplex Ultra wächst mit dir: Er arbeitet laut Nokta mit 15 kHz und einer 28-cm-DD-Spule, hat einen Carbonfaser-Schaft, Bluetooth, 30 Empfindlichkeitsstufen und Funktionen wie Recovery Speed. Das Gerät wiegt 1,2 kg. Du kannst anfangs die Automatik nutzen und später manuell abgleichen. Mehr dazu im Einzelbericht zum Nokta Simplex Ultra.
Für wen nicht: Wer zwei- bis dreimal im Jahr im Park sucht, zahlt mit dem Simplex Ultra für Funktionen, die er nicht nutzt.
Welche Sets lohnen sich für den Einstieg?
Ein Set lohnt sich, wenn der Lieferumfang genau aufgeführt ist. Vergleiche drei Dinge: Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche. Der FindX Pro bringt laut Nokta alle drei mit. Der Voyager liefert laut Amazon-Titel Kopfhörer, Rucksack und Schaufel. Beim Garrett ACE 300 hängt der Lieferumfang vom Angebot ab, prüfe ihn vor dem Kauf.
Keines der fünf Geräte enthält laut unseren Quellen einen Pinpointer. Plane ihn separat ein. Er kürzt die Grabung, weil du das Objekt im Erdloch zentimetergenau ortest. Die Auswahl findest du unter Pinpointer für Metalldetektoren. Sets, die einen Pinpointer enthalten, stellt die Seite Die besten Metalldetektoren im Vergleich vor.
Tipp: Kaufe das Set, das den kleinsten Zusatzbedarf lässt. Ein Gerät mit Kopfhörer und Spaten im Lieferumfang spart zwei Bestellungen. Fehlt der Pinpointer, ergänze ihn.
Was kostet der Einstieg insgesamt?
Das Gesamtbudget setzt sich aus Gerät und Grundausstattung zusammen. Mit einem Gerät der Klasse €€ plus Pinpointer (€ bis €€) landest du bei der Klasse €€ bis €€€. Spaten oder Grabungsmesser und Fundtasche kommen jeweils in der Klasse € dazu, wenn das Set sie nicht enthält. Beim FindX Pro sind Grabungswerkzeug und Tasche laut Nokta im Lieferumfang, beim Voyager nach Minelab ein Spaten und ein Rucksack.
- Gerät: Klasse €€ reicht für Wiese, Park und Garten.
- Pinpointer: Klasse € bis €€, je nach Modell.
- Werkzeug und Tasche: Klasse €, falls nicht im Set.
- Reserve: Batterien oder USB-Netzteil und Ersatz für die Spulenhülle.
Weitere Preisfragen beantwortet der Ratgeber Was kostet ein Metalldetektor?
Was brauchst du als Einsteiger nicht?
Profi-Funktionen kosten Geld und Einarbeitung, ohne im ersten Jahr Funde zu bringen. Fünf Dinge kannst du überspringen:
- Dutzende Frequenzen: Der XP Deus II bietet laut XP 49 Einzelfrequenzen von 4 bis 45 kHz. Für den Start genügt eine feste Frequenz oder Multi-IQ.
- Viele Programme: Der Deus II hat 12 Werks- und 12 Nutzerprogramme. Vier Modi wie beim FindX Pro reichen.
- Funkspule und Funkbedienung: Sie sparen Gewicht, machen aber das System komplexer.
- Zusatzspulen: Der Equinox 900 liefert laut Minelab zwei Spulen, 11 und 6 Zoll. Als Einsteiger kommst du mit einer Spule aus.
- Tiefenjagd: Tiefenangaben der Hersteller gelten für große Referenzobjekte. Eine Münze liegt im Boden realistisch flacher. Mehr dazu in Wie tief sucht ein Metalldetektor?
Wenn du später aufsteigen willst, zeigt die Seite Die besten Metalldetektoren im Vergleich die nächsten Stufen.
Wann lohnt der Umstieg auf ein besseres Gerät?
Der Umstieg lohnt, sobald dein Einsatzort die Grenzen des Einstiegsgeräts zeigt. Drei Anzeichen sind eindeutig: Das Gerät piept auf deinem Acker trotz Automatik ständig, du willst regelmäßig in nassem Salzsand suchen, oder du brauchst eine kleine Zusatzspule für müllreiches Gelände. Dann passen Geräte mit manuellem Bodenabgleich oder Mehrfrequenz-Technik besser. Bis dahin sammelst du mit dem Einstiegsgerät die wichtigste Erfahrung: Töne unterscheiden, sauber graben, Müll erkennen.
Welche Fehler machen Anfänger am häufigsten?
- Bodenabgleich überspringen: Gleiche den Boden ab, bevor du suchst. Bei automatischen Modi übernimmt das Gerät diese Aufgabe.
- Empfindlichkeit auf Maximum: Stelle die Empfindlichkeit so ein, dass das Gerät ruhig bleibt. Zu hohe Werte erzeugen Fehlsignale.
- Zu schnell schwingen: Führe die Spule langsam und parallel zum Boden in überlappenden Bahnen.
- Metall am Körper tragen: Armbänder, Metallschnallen und Handys lösen Fehlsignale aus. Lege sie ab.
- Jedes Signal ausgraben: Die Zielanzeige gibt einen Hinweis, keine Garantie. Orte das Objekt zuerst mit dem Pinpointer.
- Löcher offen lassen: Setze die Grassode zurück und nimm Müll in der Fundtasche mit. Die Regeln der Szene stehen im Sondel-Kodex.
Ein weiterer Fehlkauf: Spielzeug-Detektoren für Kinder. Für Kinder gibt es eigene Geräte, die du unter Metalldetektoren für Kinder findest. Erwachsenengeräte sind dafür oft zu schwer.
Wie läuft deine erste Sondeltour ab?
Bereite die erste Tour in acht Schritten vor. Eine ausführliche Fassung zum Ausdrucken bietet die Checkliste für die erste Sondeltour.
- Fläche klären: Hole das Einverständnis des Eigentümers ein und prüfe, ob die Fläche ein Bodendenkmal oder Schutzgebiet ist.
- Regeln des Bundeslands lesen: Genehmigung, Meldepflicht und Schatzregal unterscheiden sich je Land.
- Ausrüstung packen: Detektor, Kopfhörer, Pinpointer, Spaten, Fundtasche und Handschuhe.
- Akku und Batterien prüfen: Lade den Akku voll und nimm Ersatzbatterien mit.
- Gerät am Ort einstellen: Wähle den Modus, gleiche den Boden ab und halte die Spule frei von Metall.
- Raster abgehen: Suche in überlappenden Bahnen und merke dir die abgesuchten Streifen.
- Signal orten und graben: Pinpointer nutzen, kleine Sode ausstechen, Fund bergen, Loch verschließen.
- Funde sichern und melden: Bewahre Funde sicher auf. Bei Verdacht auf archäologische Funde gilt die Meldepflicht.
Was tust du nach der Tour?
Nach der Suche gehören drei Handgriffe dazu: Spüle Spule und Gestänge nach Wasserkontakt mit Süßwasser ab, lade den Akku oder wechsle die Batterien und sichere deine Funde. Notiere dir Fundort und Datum der interessanten Stücke, denn bei archäologischen Funden verlangt die Meldung genaue Angaben zur Fundstelle. Kleine Alltagsfunde sortierst du nach Metallart und entsorgst Müll richtig.
Recht: Die Regeln unterscheiden sich je Bundesland. Als Beispiel nennt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege für Bayern: Auf Bodendenkmälern ist der Einsatz von Metallsonden verboten (Art. 7 Abs. 7 BayDSchG), neu entdeckte Bodendenkmäler sind meldepflichtig (Art. 8 BayDSchG), und für bewegliche Bodendenkmäler gilt ein Schatzregal (Art. 9 BayDSchG). Auf fremdem Grund holst du das Einverständnis des Eigentümers ein, denn unbefugtes Graben kann als Sachbeschädigung gelten. Die Regeln für dein Land stehen unter Rechtslage beim Sondeln. Das ist keine Rechtsberatung.
Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.

Anzeige Unser Top-Pick
Nokta FindX Pro
Unsere Empfehlung für den Einstieg: vollautomatische Modi, wasserdicht bis 5 m laut Hersteller und ein Lieferumfang mit Kopfhörern, Grabungswerkzeug und Tasche.
*Provisionslink: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu
Welcher Metalldetektor ist der beste für Anfänger?
Der beste Metalldetektor für Anfänger ist der Nokta FindX Pro: Er ist einfach zu bedienen, wasserdicht und als Set ausgestattet. Für Mehrfrequenz-Technik ohne Frequenzwahl passt der Minelab Vanquish 340. Für das Hineinwachsen in Acker und Wiese eignet sich der Nokta Simplex Ultra. Kaufe einen Pinpointer dazu und lies vor der ersten Tour die Rechtsseite deines Bundeslands.
Wenn du das Budget weiter senken willst, zeigt die Seite Günstige Metalldetektoren Alternativen. Für Kinder gibt es eigene Geräte unter Metalldetektoren für Kinder.
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Häufige Fragen
Welcher Metalldetektor ist für Anfänger am besten?
Der Nokta FindX Pro ist unsere Empfehlung für Anfänger: Er hat vier vollautomatische Modi, ist laut Nokta bis 5 m wasserdicht und liefert Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche mit. Wer mehr Einstellmöglichkeiten will, wählt den Nokta Simplex Ultra mit automatischem und manuellem Bodenabgleich.
Metalldetektor Set: Was gehört dazu?
Ein gutes Set enthält Detektor, Suchspule, Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche. Der Nokta FindX Pro bringt laut Nokta diese Teile mit. Einen Pinpointer enthält keines der hier verglichenen Geräte, er kommt separat dazu. Prüfe den Lieferumfang immer im Angebot.
Was ist ein guter Einsteiger-Metalldetektor?
Ein guter Einsteiger-Metalldetektor hat automatische Modi oder einen Bodenabgleich, eine wasserdichte Spule, ein Gewicht um 1,2 bis 1,3 kg und ein vollständiges Datenblatt. Hersteller wie Nokta und Minelab nennen diese Werte auf ihren Seiten.
Brauche ich als Anfänger einen teuren Metalldetektor?
Nein. Für Wiese, Park und Garten genügt ein Gerät der Preisklasse €€. Teure Geräte wie der Equinox 900 oder der XP Deus II bieten Mehrfrequenz-Technik, mehrere Spulen und viele Programme, die Einsteiger kaum nutzen. Steige später auf, wenn dein Einsatzort es verlangt.
Brauche ich als Anfänger einen Pinpointer?
Ein Pinpointer ist keine Pflicht, spart aber Zeit und schont den Boden. Er ortet das Objekt im Erdloch zentimetergenau. Garrett gibt für den Pro-Pointer AT Wasserdichtigkeit bis 6 m und 0,2 kg Gewicht an. Pinpointer findest du unter Zubehör.
Muss ich als Anfänger den Bodenabgleich selbst einstellen?
Nicht bei jedem Gerät. Der Nokta FindX Pro arbeitet laut Nokta mit vollautomatischen Modi, der Simplex Ultra bietet automatischen und manuellen Abgleich. Auf Wiese und im Park genügt die Automatik. Auf mineralisiertem Acker lohnt sich ein manueller Abgleich, den du am Ort einstellst.
Darf ich als Anfänger überall suchen?
Nein. Du brauchst auf fremdem Grund die Erlaubnis des Eigentümers, und die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer regeln Genehmigung, Meldepflicht und Schatzregal. Auf Bodendenkmälern ist das Suchen mit Metallsonden in Bayern verboten. Das ist keine Rechtsberatung.
Quellen
- Nokta Detectors: FindX Pro, technische Daten (Abrufdatum 20.10.2026)
- Nokta Detectors: Simplex Ultra, technische Daten (Abrufdatum 20.10.2026)
- Minelab: VANQUISH 340, technische Daten (Abrufdatum 20.10.2026)
- Minelab: X-TERRA VOYAGER, technische Daten (Abrufdatum 20.10.2026)
- Minelab: EQUINOX 900, technische Daten (Abrufdatum 20.10.2026)
- XP Metal Detectors: DEUS II (Abrufdatum 20.10.2026)
- Garrett: PRO-Pointer AT (Abrufdatum 20.10.2026)
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Zum Einsatz von Metallsonden in Bayern (Abrufdatum 20.10.2026)
- Garrett: ACE 300i, technische Daten (internationale Fassung des ACE 300) (Abrufdatum 20.10.2026)




