Modelle

Metalldetektor-Modelle im Überblick

Zwölf Einzelberichte und fünf Vergleiche mit Herstellerdaten: So findest du das Gerät, das zu Einsatzort und Budget passt.

Zu den Vergleichen

Die Antwort in Kürze

Die Modell-Seiten stellen zwölf Geräte und Reihen mit Herstellerdaten vor und vergleichen fünf Paare direkt. Für den Einstieg lohnen Geräte der Klassen €€ und €€€, Multifrequenz-Modelle der Klasse €€€€ spielen ihre Stärken auf mineralisierten Böden und im Salzwasser aus. Die Tabelle ordnet jedes Modell einer Preisklasse zu.

Redaktion Metalldetektor-Guide Aktualisiert am 20. Oktober 2026 So vergleichen wir
Inhalt dieser Seite
  1. Zwölf Einzelberichte mit Herstellerdaten
  2. Fünf direkte Vergleiche
  3. Die Reihen kurz eingeordnet
  4. Entscheidungshilfe: Welche Modelle passen zu welchem Budget?
  5. Einzelbericht, Vergleich oder Datenbank: Was liest du wann?
  6. So liest du die Modellseiten
  7. Datenbank und Marken

Zwölf Einzelberichte mit Herstellerdaten

Jeder Einzelbericht enthält ein Datenblatt mit Quelle, eine Einordnung, für wen das Gerät passt und für wen nicht, eine Einsatzort-Matrix und drei Alternativen. Wir geben keine Wertungen ab. Wo ein Hersteller etwas nicht angibt, steht das auch so im Bericht.

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Fünf direkte Vergleiche

Wer zwischen zwei Geräten schwankt, bekommt hier eine klare Antwort nach dem Muster „A für …, B für …“. Jeder Vergleich prüft Technik, Boden, Wasser, Bedienung und Ausstattung.

Die Reihen kurz eingeordnet

Nokta setzt beim Simplex Ultra auf eine feste Frequenz von 15 kHz mit 28-cm-DD-Spule, der Legend arbeitet laut Nokta mit Multifrequenz von 4 bis 40 kHz. Bei Minelab stehen Vanquish und X-Terra Pro für Einstieg und Mittelklasse, Equinox 900 und Manticore für Multi-IQ in der Oberklasse. Garrett bietet mit der ACE-Serie Einsteigergeräte und mit dem AT Max ein Gerät mit 13,6 kHz, das laut Garrett bis 3 m wasserdicht ist. XP baut mit dem Deus II ein Gerät mit 49 Einzelfrequenzen von 4 bis 45 kHz, und für Deus II und ORX nennt XP jeweils 5 Jahre Garantie. Quest und Fisher ergänzen das Feld, Details dazu stehen in den Einzelberichten.

Entscheidungshilfe: Welche Modelle passen zu welchem Budget?

Die Tabelle ordnet die Modelle nach Preisklasse. Die Klassen sind Richtwerte der Redaktion: € steht für Geräte unter 100 Euro, €€ für 100 bis 300 Euro, €€€ für 300 bis 700 Euro und €€€€ für alles darüber. Den aktuellen Preis siehst du auf Amazon. Garrett, Minelab, Nokta und Quest führen mehrere Varianten je Reihe, deshalb können Reihen in mehreren Klassen stehen.

KlasseModelleWas Hersteller angeben
€Garrett ACE-Serie (Einstiegsvariante)Einstiegsvariante der ACE-Reihe, Einzelheiten im Einzelbericht
€€Quest X-Serie, Minelab Vanquish 340, Garrett ACE 300Vanquish 340: Multi-IQ, V10-Spule (10 × 7 Zoll), Spule wasserdicht bis 1 m, 1,2 kg
€€€Nokta Simplex Ultra, Nokta Legend, Minelab X-Terra Pro, Minelab Vanquish 440, Garrett ACE 400i und ACE ApexSimplex Ultra: 15 kHz, IP68 bis 5 m, 1,2 kg. Legend: Multifrequenz 4 bis 40 kHz, IP68 bis 5 m. X-Terra Pro: 5, 8, 10 und 15 kHz, IP68 bis 5 m. ACE 400i: 10 kHz einstellbar
€€€€XP Deus II, Minelab Manticore, Minelab Equinox 900, Garrett AT MaxDeus II: 49 Frequenzen von 4 bis 45 kHz, ab 750 g. Manticore: Multi-IQ+, IP68 bis 5 m, 1,3 kg. Equinox 900: Multi-IQ, IP68 bis 5 m. AT Max: 13,6 kHz, wasserdicht bis 3 m
ohne ZuordnungXP ORX, Fisher F22ORX: ab 750 g, 5 Jahre Garantie laut XP. Für beide führen wir hier keine Preisklasse, die Einordnung steht im Einzelbericht

Als Faustregel gilt: Wer bei Wiese, Park und Garten bleibt, kommt mit der Klasse €€ aus. Wer auf Äckern sucht, profitiert vom Bodenabgleich der Klasse €€€: Der Simplex Ultra bietet ihn laut Nokta automatisch und manuell. Wer im nassen Salzsand oder auf stark mineralisiertem Boden sucht, schaut auf Multifrequenz in der Klasse €€€€. Der Equinox 900 etwa bietet laut Minelab Multi-IQ und sechs Einzelfrequenzen, der XP Deus II 49 Einzelfrequenzen. Beides sind Funktionen, die Einsteiger kaum nutzen. Ein Wechsel in die nächste Klasse lohnt erst, wenn dein Einsatzort die Grenzen des Geräts zeigt. Welches Gerät zu deinem Einsatzort passt, zeigt die Übersicht Metalldetektoren nach Einsatz und Budget.

Einzelbericht, Vergleich oder Datenbank: Was liest du wann?

  1. Einzelbericht: Du hast ein Modell im Auge und willst Stärken, Schwächen und Alternativen sehen.
  2. Vergleich: Du schwankst zwischen zwei Geräten und willst eine klare Antwort nach Einsatzort.
  3. Datenbank: Du willst viele Geräte mit Herstellerdaten nebeneinanderlegen.
  4. Bestenliste: Du kennst noch kein Modell und suchst Empfehlungen nach Budget und Einsatz.

So liest du die Modellseiten

Jede Angabe im Datenblatt stammt aus Herstellerunterlagen und ist mit Quelle belegt. Zahlen wie die Suchtiefe gelten für Referenzobjekte und sind kein Versprechen für deinen Boden. Die Einsatzort-Matrix ist eine redaktionelle Einschätzung aus Herstellerdaten, keine Messung. Mehr zu unserer Arbeitsweise steht unter So vergleichen wir. Die technischen Begriffe erklärt das Glossar. Prüfe außerdem immer, ob eine Angabe vom Hersteller oder vom Händler stammt: Händlertitel nennen oft Werte, die kein Datenblatt belegt.

Datenbank und Marken

Wenn du viele Geräte nebeneinanderlegen willst, nutze die Detektor-Datenbank: Sie zeigt Herstellerdaten auf einen Blick. Wer eine Marke im Kopf hat, startet auf der Marken-Seite und findet dort die Modellreihen mit Klasse und die Links zu den Einzelberichten:

  • Nokta: Simplex Ultra und Legend
  • Minelab: Equinox 900, Manticore, Vanquish und X-Terra Pro
  • Garrett: ACE-Serie und AT Max
  • XP: Deus II und ORX
  • Quest: X-Serie

Noch unsicher, welche Bestenliste passt? Der Detektor-Finder schlägt dir nach fünf Fragen drei Geräte vor, die Kaufberatung führt dich Schritt für Schritt durch die Entscheidung.

Häufige Fragen

Welcher Metalldetektor passt zu welchem Budget?

Für Wiese, Park und Garten genügt die Klasse €€ (100 bis 300 Euro). Für Äcker lohnt ein Gerät der Klasse €€€ mit Bodenabgleich. Multifrequenz-Modelle der Klasse €€€€ (über 700 Euro) zahlen sich auf stark mineralisierten Böden und im Salzwasser aus.

Was ist der Unterschied zwischen Einzelbericht und Vergleich?

Ein Einzelbericht stellt ein Modell mit Datenblatt, Stärken, Schwächen und Alternativen vor. Ein Vergleich stellt zwei Modelle in fünf Duellen gegenüber: Technik, Boden, Wasser, Bedienung und Ausstattung. Am Ende steht die Antwort, welches Gerät für welchen Einsatz besser passt.

Woher stammen die technischen Angaben?

Aus Datenblättern und Produktseiten der Hersteller, jeweils mit Quelle am Ende der Seite. Fehlt eine Angabe, schreiben wir das dazu. Tiefenangaben gelten für Referenzobjekte, eine Münze im Boden wird realistisch flacher gefunden.

Quellen