Kurz gesagt
Der Garrett Pro-Pointer AT ist der Standard-Pinpointer für fast jeden Detektor: IP68, Verlustalarm, Fast Retune auch für nassen Strandsand. Der SUNPOW Pinpointer ist die günstige Wahl für Garten und Strand. Der XP MI-6 lohnt sich für XP-Nutzer, weil er sich per Funk mit DEUS II, DEUS, ICON und ORX koppelt.
Unsere Empfehlungen beruhen auf Herstellerangaben, veröffentlichten Fachberichten und ausgewerteten Nutzererfahrungen. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet.
Inhalt dieser Seite
- Unsere Empfehlungen auf einen Blick
- Wo funktioniert welcher Pinpointer?
- Die Modelle im Detail
- Welcher Pinpointer passt zu welchem Detektor?
- Wie viel Budget planst du für den Pinpointer ein?
- Was ist ein Pinpointer und wie benutzt du ihn?
- Worauf kommt es beim Kauf eines Pinpointers an?
- Welche Fehler machen Einsteiger, und was brauchst du nicht?
- Fazit: Welcher Pinpointer ist der richtige?
Unsere Empfehlungen auf einen Blick
Die Tabelle vergleicht sechs Pinpointer nach Herstellerangaben. Der Garrett Pro-Pointer AT ist der Standard für fast jeden Detektor. Das Modell von SUNPOW deckt das Budget ab. Der XP MI-6 lohnt sich, sobald du einen XP-Detektor besitzt. Wo ein Hersteller keine Angabe macht, steht „nicht angegeben“ in der Zelle.
| Modell | Wasserdicht | Strom | Verlustalarm | Funkkopplung | Ideal für | Klasse | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Garrett Pro-Pointer AT | IP68, 3 bis 6 m (Datenblätter uneinheitlich) | 9-V-Batterie, bis 30 h (Alkaline) | Ja | Nein (nur Z-Lynk-Variante) | Standard für jeden Detektor | €€ | Details ansehen |
| XP MI-6 | bis 6 m | Akku (Li-Po) | Suchmodus, auch ausgeschaltet | Ja, mit XP-Detektoren | XP-Nutzer | €€ | Details ansehen |
| Minelab Pro-Find 40 | bis 3 m | 9-V-Batterie, bis 20 h | Nicht angegeben | Nein | Ton-ID, Minelab-Nutzer | €€ | Details ansehen |
| Nokta Pointer | IP67 (zeitweiliges Untertauchen) | 9-V-Batterie, bis 30 h | Ja | Nein | Land, Garten, Acker | € | Details ansehen |
| SUNPOW Pinpointer | IP68 (Anbieterangabe) | Akku, 15 h laut Anbieter | Nicht angegeben | Nein | Budget für Garten und Strand | € | Details ansehen |
| DR.ÖTEK Pinpointer | IP68 (Anbieterangabe) | Nicht angegeben | Nicht angegeben | Nein | Budget mit Display | € | Details ansehen |
Klassen: € steht für die Einstiegsklasse, €€ für die Mittelklasse. Eine Tiefenangabe in Metern ist beim Pinpointer nur dann belastbar, wenn der Hersteller sie selbst nennt. Bei SUNPOW und DR.ÖTEK stammen die Angaben aus dem Amazon-Angebot, nicht von einem Datenblatt.
Wo funktioniert welcher Pinpointer?
An Land arbeiten alle sechs Modelle gleich zuverlässig. Unterschiede entstehen erst bei Wasser, Salz und Kälte. Die Matrix ordnet jedes Gerät nach Einsatzort ein.
| Modell | Acker | Wiese | Wald | Strand trocken | Strand nass/Salzwasser | Süßwasser | Garten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Garrett Pro-Pointer AT | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● |
| XP MI-6 | ● | ● | ● | ● | ◐ | ● | ● |
| Minelab Pro-Find 40 | ● | ● | ● | ● | ◐ | ● | ● |
| Nokta Pointer | ● | ● | ● | ● | ◐ | ◐ | ● |
| SUNPOW Pinpointer | ● | ● | ● | ● | ◐ | ◐ | ● |
| DR.ÖTEK Pinpointer | ● | ● | ● | ● | ◐ | ◐ | ● |
Begründung: Ein Pinpointer sendet über eine eigene Spule mit fester Frequenz (Garrett 11,5 kHz, XP 12 kHz, Nokta 18,2 kHz laut Hersteller). Salz und Mineralien im Boden verändern dieses Feld. Nur Garrett nennt für die Funktion „Fast Retune“ ausdrücklich nassen Strandsand als Einsatzfall, deshalb steht das Modell als einziges bei nassem Strand auf ●. Beim Nokta Pointer verlangt IP67 laut Norm nur das zeitweilige Untertauchen, deshalb ◐ im Süßwasser. Bei SUNPOW und DR.ÖTEK fehlt die Tiefenangabe des Herstellers. Die Einordnung ist eine redaktionelle Auswertung der Herstellerangaben, keine Messung.
Die Modelle im Detail
Jede Box nennt die wichtigsten Daten, dazu die Schwäche, die ein Hersteller selten selbst erwähnt. Ob ein Gerät zu dir passt, entscheidet dein Detektor und dein Einsatzort.
Garrett Pro-Pointer AT: der Standard
Garrett Pro-Pointer AT
Ideal für Standard-Pinpointer für jeden Detektor, auch am Strand
- IP68, Fast Retune für nassen Strandsand laut Hersteller
- Verlustalarm nach 5 Minuten ohne Tastendruck
- Eine Taste für Ein/Aus, Retune und 3 Empfindlichkeitsstufen
- Schabklinge und Lineal in Zentimeter und Zoll im Gehäuse
Ehrlich: Keine Funkkopplung, die gibt es nur in der Z-Lynk-Variante|Nur 9-V-Block, mit Akku etwa 8 Stunden laut Garrett
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Der Pro-Pointer AT arbeitet laut Garrett mit 11,5 kHz, wiegt mit Batterie etwa 0,2 kg und ist 22,9 cm lang. Er meldet Treffer über proportionalen Ton und Vibration: Je näher das Metall, desto schneller der Takt. Ein stiller Modus mit drei Vibrationsstufen hilft, wenn Ton stört. Mit einer 9-V-Alkaline-Batterie läuft er laut Garrett bis zu 30 Stunden, mit einer Carbon-Batterie bis zu 16 Stunden.
Die Tauchtiefe ist der einzige unklare Punkt. Garrett nennt IP68. Je nach Seite steht dazu 3 m oder 6 m im Datenblatt. Plane mit dem niedrigeren Wert, wenn du im Wasser suchst. Für wen: Einsteiger, Garrett-Besitzer und alle, die einen Pinpointer für jeden Einsatz wollen. Für wen nicht: Wer Funk im Kopfhörer will, wählt die Z-Lynk-Version.
XP MI-6: der Funk-Pinpointer für XP-Detektoren
XP MI-6
Ideal für Besitzer eines XP DEUS II, DEUS, ICON oder ORX
- Funkverbindung zum Detektor und Audio direkt im Kopfhörer
- Wasserdicht bis 6 m laut Hersteller
- Suchmodus findet das Gerät auch ausgeschaltet
- Bis zu 50 Empfindlichkeitsstufen, wenn mit DEUS oder ORX gekoppelt
Ehrlich: Betriebstemperatur laut XP nur -5 bis +40 °C, unter Last 0 bis +35 °C|Die Laufzeit nennt XP nicht
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Der MI-6 ist 24 cm lang, wiegt 170 g und arbeitet mit 12 kHz. Allein nutzt du 3 Empfindlichkeitsstufen. Gekoppelt mit einem DEUS II oder ORX steuerst du bis zu 50 Stufen direkt am Detektor, siehst den Batteriestand und hörst den Pinpointer im Funkkopfhörer. LED, Vibration und Ton lassen sich einzeln abschalten. Die Garantie beträgt laut XP 2 Jahre, gefertigt wird er in Frankreich.
Für wen: alle, die mit dem XP Deus 2 oder einem anderen XP-Gerät suchen. Für wen nicht: Nutzer anderer Marken. Ohne XP-Detektor entfallen die Funkfunktionen, und du zahlst für Technik, die du nicht nutzt. Die direkte Gegenüberstellung findest du im Duell XP MI-6 gegen Garrett Pro-Pointer AT.
Minelab Pro-Find 40: Ton-Identifikation für Eisen
Minelab Pro-Find 40
Ideal für Wer Eisen von anderem Metall hören möchte
- Zwei Töne: Eisen klingt anders als anderes Metall (Ferrous Tone ID)
- Wasserdicht bis 3 m laut Hersteller
- 5 Empfindlichkeitsstufen und schnelles Retune
- DIF-Technik gegen Störungen durch andere Geräte
Ehrlich: Verlustalarm und Funk nennt die Herstellerseite nicht|Nur 9-V-Batterie, bis 20 Stunden
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Der Pro-Find 40 arbeitet mit einer festen Frequenz (VLF). Minelab nennt keinen Zahlenwert. Die Ton-ID gibt ein Signal aus, das Eisen vom übrigen Metall unterscheidet. Das spart Grabungen, wenn der Boden voller Nägel und Drahtreste ist. Vibration, LED-Lampe, Holster und Umhängeband gehören zum Lieferumfang. Minelab nennt außerdem bis zu 10 Prozent mehr Tiefenleistung, ohne absolute Tiefe anzugeben.
Für wen: Minelab-Nutzer und alle, die auf Äckern mit viel Eisen suchen. Für wen nicht: Wer einen Pinpointer mit Funkkopplung erwartet. Hier gibt es keine.
Nokta Pointer: der Alltags-Pinpointer von Nokta
Nokta Pointer
Ideal für Garten, Acker und Wiese bei kleinem Budget
- Bis 30 Stunden Laufzeit mit 9-V-Alkaline laut Hersteller
- Verlustalarm: Signal und LED nach 5 Minuten Ruhe
- 360-Grad-Erkennung, Spitze mit Schabklinge im Schutzgehäuse
- Betriebstemperatur -20 bis +50 °C laut Hersteller
Ehrlich: Nur IP67, also nicht für Dauereinsatz unter Wasser|Keine Funkkopplung
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Der Nokta Pointer arbeitet mit 18,2 kHz und wiegt mit Batterie und Hartschalen-Gehäuse 235 g. Die Erkennungsspitze ist 9,3 cm lang. Du kannst Ton, Vibration oder beides wählen. Die Störungsabschirmung („coil interference blocking“) verhindert laut Nokta, dass der Pointer von der Detektorspule als Ziel erkannt wird. Zwei austauschbare Schutzgehäuse sind dabei, eines mit Schabklinge. Nokta gibt 2 Jahre Garantie.
Wer bei „Nokta Pinpointer“ nach Funk sucht: Der Nokta Makro PulseDive besitzt laut Nokta ein eingebautes Funkmodul, wird auf der Herstellerseite aber als eingestellt geführt. Für Nokta-Detektoren wie den Nokta Simplex Ultra ist der Pointer die schlichte Ergänzung.
SUNPOW Pinpointer: das Budget-Modell
SUNPOW Pinpointer
Ideal für Garten, Strand und gelegentliche Einsätze
- Wiederaufladbar, laut Anbieter 15 Stunden Laufzeit
- IP68 laut Anbieter
- 360-Grad-Erkennung laut Anbieter
- Sehr günstige Einstiegsklasse
Ehrlich: Ein Datenblatt des Herstellers mit Tauchtiefe fehlt|Die Angabe „50 % Tiefenverbesserung“ im Titel hat keine Bezugsgröße
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Der SUNPOW Pinpointer ist die Budget-Wahl in diesem Vergleich. Alle Angaben stammen aus dem Amazon-Angebot: wiederaufladbar, 15 Stunden Laufzeit, IP68, 360-Grad-Erkennung. Eine Tiefenangabe für das Wasser fehlt, ebenso Angaben zu Verlustalarm und Kopplung. Die Aussage „50 % Tiefenverbesserung“ lässt sich nicht einordnen, weil kein Vergleichsgerät genannt wird.
Für wen: Gelegenheitssucher im Garten oder auf der Wiese, die einen kleinen Zweitpinpointer wollen. Für wen nicht: Wer regelmäßig im Wasser oder im Salz sucht. Dort zählt die belegte Herstellerangabe.
DR.ÖTEK Pinpointer: Budget mit Display
DR.ÖTEK Pinpointer
Ideal für Garten und Wiese, wer eine Anzeige am Gerät mag
- IP68 laut Anbieter
- LCD-Bildschirm am Gerät
- Rutschfester Gummigriff mit Holster
- Interferenzunterdrückung laut Anbieter
Ehrlich: Stromversorgung und Alarme nennt das Angebot nicht|Kein Herstellerdatenblatt mit Tauchtiefe
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Das Amazon-Angebot beschreibt den DR.ÖTEK mit IP68, 360-Grad-Suche, LCD-Anzeige, Holster und Interferenzunterdrückung. Ob eine Batterie oder ein Akku arbeitet, geht aus dem Titel nicht hervor. Prüfe das vor dem Kauf auf der Produktseite. Für kleine Budgets ist er eine Alternative zum SUNPOW. Für Salzwasser und Tauchgänge fehlt die Herstellerangabe.
Welcher Pinpointer passt zu welchem Detektor?
Jeder Pinpointer arbeitet als eigenständiges Gerät mit eigener Spule. Er braucht keine Verbindung zum Detektor, um Metall zu finden. Die Marke entscheidet nur über den Komfort der Funkkopplung.
- Garrett Z-Lynk: Die Variante Pro-Pointer AT Z-Lynk koppelt sich laut Garrett mit einem Tastendruck mit Z-Lynk-Empfängern wie den Kopfhörern MS-3. Alarme von Detektor und Pinpointer hörst du dann im selben Kopfhörer. Das hier verlinkte Modell ist laut Amazon-Titel die Standardversion ohne Funk.
- XP-Funknetz: Der MI-6 verbindet sich mit ICON, ICONX, DEUS II, DEUS und ORX. Er schickt sein Audiosignal laut XP direkt an den Funkkopfhörer und lässt sich vom Detektor aus fernsteuern.
- Minelab: Der Pro-Find 40 läuft laut Herstellerangaben ohne Funk. Er funktioniert an jedem Minelab-Detektor genauso wie an Fremdmarken. Der Minelab Equinox 900 bringt für Kopfhörer eine eigene Funkverbindung mit („Low Latency Wireless Audio“), die den Pinpointer nicht einschließt.
- Nokta: Der Nokta Pointer läuft eigenständig ohne Funk, mit jedem Detektor.
Die zweite Frage ist die Störung. Zwei Metallsuchgeräte nebeneinander stören sich gegenseitig. Minelab setzt beim Pro-Find 40 auf „DIF“ (Detector Interference Free), Nokta auf die Abschirmung der Spule, XP nennt Störunterdrückung für DEUS und ORX. Schalte einen Pinpointer trotzdem nur ein, wenn die Detektorspule einen Schritt entfernt liegt.
Wie viel Budget planst du für den Pinpointer ein?
Ein Pinpointer ergänzt den Detektor und ersetzt ihn nicht. Plane ihn als zweite Anschaffung ein, nicht als erste. Die Klasse € reicht für Garten, Wiese und trockene Äcker. Die Klasse €€ lohnt sich, sobald du im Wasser suchst, auf Salzstrand gehst oder einen Funkpartner für deinen Detektor brauchst.
Ein Teil der Garrett-Detektoren wird als Set mit Pinpointer verkauft. Laut Amazon-Titel enthält der Garrett ACE 400i mit Pro-Pointer AT den Pinpointer im Lieferumfang, ebenso der Garrett AT Pro. Wer ohnehin einen Garrett-Detektor kauft, spart so die Einzelanschaffung. Welche Detektoren für den Einstieg infrage kommen, zeigt die Bestenliste Metalldetektoren für Anfänger.
- Erste Tour: Detektor, Grabungswerkzeug und ein Pinpointer der Klasse € decken die Grundlast.
- Regelmäßige Touren: Ein Pinpointer der Klasse €€ mit Verlustalarm und belegter Wasserdichtigkeit hält länger durch.
- Markentreue: Bei XP-Detektoren rechnet sich der MI-6 durch die Funkkopplung, bei Garrett die Z-Lynk-Variante.
Was ist ein Pinpointer und wie benutzt du ihn?
Ein Pinpointer ist ein stiftförmiges Handgerät, das Metall im Nahbereich anzeigt. Du setzt ihn nach dem Detektorsignal ein, um das Ziel im Aushub oder im Erdloch auf wenige Zentimeter einzugrenzen. Der Detektor liefert die Tiefe, der Pinpointer die Präzision. Die Technik dahinter heißt Pinpointing.
- Ziel eingrenzen: Orte das Signal mit dem Detektor im Pinpoint-Modus und markiere die Stelle mit dem Fuß.
- Spule beiseitelegen: Lege die Suchspule mindestens einen Schritt entfernt auf den Boden, bevor du den Pinpointer aktivierst.
- Retune ausführen: Halte den Pinpointer in die Luft und stimme ihn per Tastendruck auf den Boden ab. Bei Garrett heißt die Funktion Fast Retune.
- Kleines Loch öffnen: Schneide eine Soden-Klappe oder steche ein schmales Loch. Mehr braucht ein Münzfund nicht.
- Spitze führen: Fahre mit der Spitze durch den Aushub. Ton und Vibration werden stärker, je näher das Metall kommt.
- Stelle verschließen: Fülle das Loch, drücke die Sode an und nimm allen Müll mit. Der Sondel-Kodex beschreibt die Regeln.
Worauf kommt es beim Kauf eines Pinpointers an?
Sechs Kriterien trennen gute von mäßigen Geräten. Prüfe sie in dieser Reihenfolge.
- Wasserdichtigkeit: IP67 erlaubt nach Norm das zeitweilige Untertauchen, IP68 das dauerhafte Untertauchen bei einer vom Hersteller genannten Tiefe. Ohne Tiefenangabe in Metern bleibt IP68 eine Behauptung. Belegt sind 6 m beim XP MI-6, 3 m beim Pro-Find 40, 3 bis 6 m beim Garrett.
- Stromversorgung: Ein 9-V-Block (Garrett, Minelab, Nokta) ist unterwegs in Sekunden getauscht, Alkaline hält am längsten. Ein Li-Po-Akku (XP, SUNPOW) braucht ein Ladekabel, spart aber laufende Kosten.
- Verlustalarm: Garrett und Nokta piepen nach 5 Minuten ohne Tastendruck und schalten sich danach selbst ab. Der MI-6 findet sich über den Suchmodus, auch ausgeschaltet. Das lohnt sich im hohen Gras.
- Empfindlichkeit und Retune: Mit drei bis fünf Stufen und schnellem Retune passt du das Gerät an Eisen, Salz und mineralischen Boden an.
- Kopplung und Kompatibilität: Funk lohnt sich nur, wenn Pinpointer und Detektor zur selben Marke gehören.
- Gehäuse und Spitze: Eine Schabklinge (Garrett, Nokta), ein Lineal im Gehäuse und eine Schlaufe für das Band erleichtern die Arbeit am Loch.
Die Betriebstemperatur zählt im Winter. Für den XP MI-6 nennt XP -5 bis +40 °C, unter Last 0 bis +35 °C. Für den Nokta Pointer nennt Nokta -20 bis +50 °C.
Welche Fehler machen Einsteiger, und was brauchst du nicht?
Die meisten Probleme entstehen durch Bedienung, nicht durch das Gerät.
- Retune vergessen: Ohne Abstimmung auf den Boden piept der Pinpointer dauerhaft oder gar nicht.
- Spule zu nah: Zwei Geräte im Nahbereich stören sich. Lege die Spule beiseite.
- Tauchtiefe überschätzen: Wer ein IP67-Gerät im Wasser versenkt, riskiert einen Defekt. Halte dich an die Meterangabe des Herstellers.
- Pinpointer als Detektor nutzen: Der Erfassungsbereich liegt im Nahbereich. Flächen suchst du mit dem Detektor ab, siehe Metalldetektoren für Anfänger.
- Verlieren: Befestige das Band am Gürtel oder Handgelenk und stecke den Pinpointer nach jedem Fund ins Holster.
Was du nicht brauchst: Funkkopplung ohne passenden Detektor, ein zweites Retune-Display und teure Modelle für Gartenarbeit. Ein einfaches Gerät aus der Klasse € genügt für Wiese und Garten. Mehr Zubehör findest du im Hub Zubehör für Metalldetektoren.
Recht: Ein Pinpointer ändert nichts an der Rechtslage. Ob und wo du suchen darfst, hängt vom Bundesland und vom Grundstück ab. Die Rechtslage beim Sondeln erklärt die Grundlagen. Das ist keine Rechtsberatung.
Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.

Anzeige Unser Top-Pick
Garrett Pro-Pointer AT
Der Standard-Pinpointer für fast jeden Detektor: IP68, Verlustalarm, Retune auch für nassen Strandsand, ohne Marken-Bindung.
*Provisionslink: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu
Fazit: Welcher Pinpointer ist der richtige?
Der Garrett Pro-Pointer AT ist die erste Wahl für alle ohne XP-Detektor. Der XP MI-6 ist die erste Wahl mit XP DEUS II, DEUS, ICON oder ORX, weil er sich per Funk koppelt. Der Minelab Pro-Find 40 ergänzt eine Ton-ID für Eisen. Der Nokta Pointer genügt für Land und Garten. SUNPOW und DR.ÖTEK sind Budget-Optionen für Einsätze ohne Salzwasser und ohne Tauchgänge.
Wähle nach drei Fragen: Hast du einen XP-Detektor? Dann nimm den MI-6. Suchst du im Wasser? Dann zählt die belegte Tiefe in Metern. Suchst du nur im Garten? Dann reicht die Klasse €.
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Häufige Fragen
Gibt es einen unabhängigen Pinpointer-Test?
Eine standardisierte Messreihe für Pinpointer gibt es nach unserem Kenntnisstand nicht. Diese Seite ist ein Vergleich: Sie wertet Herstellerangaben aus und ordnet sie nach Einsatzort und Detektor ein. Eigene Messreihen führt sie nicht durch. Belegt sind Wasserdichtigkeit, Stromversorgung und Alarme laut Hersteller.
Braucht man einen Pinpointer zum Sondeln?
Zwingend ist er nicht, aber er spart Zeit und schont den Boden. Der Detektor zeigt die Richtung an, der Pinpointer grenzt das Ziel im Aushub auf wenige Zentimeter ein. So reicht ein kleines Loch statt einer großen Grube. Für Einsteiger lohnt sich die Anschaffung ab der ersten Tour.
Welcher Pinpointer ist wasserdicht und für unterwasser geeignet?
Belegte Tiefen nennen XP mit 6 m für den MI-6 und Minelab mit 3 m für den Pro-Find 40. Garrett gibt für den Pro-Pointer AT IP68 an, die Datenblätter nennen 3 oder 6 m. Der Nokta Pointer ist laut Hersteller nur IP67. Bei SUNPOW und DR.ÖTEK fehlt eine Tiefenangabe des Herstellers.
Garrett Pro-Pointer AT oder XP MI-6: Welcher ist besser?
Der Pro-Pointer AT passt zu jedem Detektor und arbeitet mit einer 9-V-Batterie. Der MI-6 ist ein Akku-Gerät mit Funkkopplung, die nur mit XP-Detektoren funktioniert. Wer einen XP DEUS II, DEUS, ICON oder ORX besitzt, wählt den MI-6. Alle anderen nehmen den Garrett.
Funktioniert jeder Pinpointer mit jedem Metalldetektor?
Ja, als eigenständiges Gerät funktioniert jeder Pinpointer mit jedem Detektor, denn er hat eine eigene Spule und braucht keine Verbindung. Nur die Funkkopplung ist markengebunden: Z-Lynk bei Garrett, das XP-Funknetz bei XP. Schalte den Pinpointer erst ein, wenn die Detektorspule einen Schritt entfernt liegt.
Wie lange hält die Batterie oder der Akku eines Pinpointers?
Garrett nennt für den Pro-Pointer AT bis zu 30 Stunden mit Alkaline, 16 Stunden mit Carbon und etwa 8 Stunden mit einem 9-V-Akku. Nokta gibt bis zu 30 Stunden an, Minelab bis zu 20 Stunden. SUNPOW wirbt mit 15 Stunden. XP nennt für den MI-6 keine Laufzeit.
Quellen
- Garrett Australia: Pro-Pointer AT (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Garrett Australia: Datenblatt Pro-Pointer AT (Abrufdatum 20.10.2026)
- Garrett Australia: Pro-Pointer AT Z-Lynk (Abrufdatum 20.10.2026)
- XP Metal Detectors: Pinpointer MI-6 (Abrufdatum 20.10.2026)
- Minelab: PRO-FIND 40 (Abrufdatum 20.10.2026)
- Nokta: Pointer (Abrufdatum 20.10.2026)
- Nokta: Makro PulseDive (Abrufdatum 20.10.2026)
- Minelab: Equinox 900 (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Amazon-Angebot SUNPOW Pinpointer (Abrufdatum 20.10.2026)
- Amazon-Angebot DR.ÖTEK Pinpointer (Abrufdatum 20.10.2026)





