Die Antwort in Kürze
Für den Start brauchst du neben dem Detektor einen Pinpointer, einen Spaten oder ein Grabungsmesser und eine Fundtasche. Kopfhörer sind oft schon im Set. Der Pinpointer spart am meisten Zeit, weil er das Objekt im Erdloch zentimetergenau ortet. Magnetfischen und Goldwaschen sind Alternativen, die ohne Detektor auskommen.
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Grundausstattung: Was du zum Start brauchst
Zum Detektor gehören vier Dinge: ein Pinpointer, ein Werkzeug zum Graben, eine Fundtasche und Kopfhörer. Bei vielen Sets sind Kopfhörer und Werkzeug schon dabei. Prüfe den Lieferumfang im Angebot, bevor du doppelt kaufst. Die Tabelle zeigt, wie sich die Grundausstattung je Preisklasse des Detektors zusammensetzt. Die Klassen sind Richtwerte der Redaktion, den aktuellen Preis siehst du auf Amazon.
| Detektor | Pinpointer | Graben | Fundtasche | Kopfhörer | Gesamtklasse |
|---|---|---|---|---|---|
| Einstieg (€) | € | € | € | meist im Set | €€ |
| Mittelklasse (€€) | € bis €€ | €, oft im Set | €, oft im Set | im Set oder € | €€ bis €€€ |
| Allrounder (€€€) | €€ | € bis €€ | € | € bis €€ | €€€ bis €€€€ |
| Profi (€€€€) | €€, oft mit Funk | €€ | € | € bis €€, oft kabellos | €€€€ |
Die Gesamtklasse zeigt, in welcher Klasse Gerät und Zubehör zusammen ungefähr liegen. Wer sparen will, startet mit einem Gerät der Klasse €€ und ergänzt den Pinpointer. Mehr zur Gerätewahl steht in der Kaufberatung für Metalldetektoren.
Tipp: Kaufe zuerst den Pinpointer, dann Werkzeug und Tasche. Alles andere wartet, bis du weißt, wo und wie oft du suchst.
Pinpointer: das wichtigste Zubehör
Ein Pinpointer ist eine Handsonde, die auf kurze Distanz auf Metall reagiert. Du setzt ihn ein, wenn der Detektor ein Signal meldet: Du stichst ein kleines Loch, führst die Sonde hinein und hörst, wo das Objekt liegt. So gräbst du weniger, schonst die Grasnarbe und findest kleine Stücke schneller. Er arbeitet über eine eigene Spule und meldet Treffer mit Ton und Vibration.
Garrett Pro-Pointer AT
Ideal für Standard-Pinpointer für fast jeden Detektor
- Wasserdicht nach IP68 laut Garrett
- Verlustalarm und Stillmodus mit Vibration
- Gürtelholster im Lieferumfang laut Garrett
Ehrlich: Läuft mit 9-V-Batterie, Funkkopplung nur in einer eigenen Variante
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Laut Garrett wiegt der Pro-Pointer AT mit Batterie etwa 0,2 kg und bietet drei Empfindlichkeitsstufen. Günstigere Modelle von Nokta und SUNPOW sowie den Funk-Pinpointer XP MI-6 vergleicht die Seite Pinpointer im Vergleich.
- Signal prüfen: Der Detektor meldet ein Ziel, du markierst die Stelle.
- Loch öffnen: Steche eine kleine Sode aus und lege sie beiseite.
- Sonde einsetzen: Halte den Pinpointer in das Loch und taste dich zum Objekt.
- Fund bergen: Hole das Stück heraus, setze die Sode zurück und drücke sie an.
Als Budget-Variante bietet SUNPOW einen wiederaufladbaren Pinpointer an. Laufzeit und Schutzart stammen laut Angebot vom Anbieter (15 Stunden, IP68), ein Hersteller-Datenblatt liegt uns nicht vor. Wer auf Datenblätter Wert legt, greift zu einem Modell von Garrett, XP oder Nokta.
Pflege und Strom: Pinpointer laufen mit 9-V-Block oder Akku. Nimm Ersatz mit, denn ein leerer Pinpointer verlängert die Grabung. Spüle Sonde und Werkzeug nach Wasserkontakt mit Süßwasser ab und trockne sie, bevor du sie einpackst.
Graben und Tragen: Spaten, Grabungsmesser, Fundtasche
Gegraben wird klein: Du hebst eine Grassode aus, holst den Fund und setzt die Sode zurück. Dafür reichen ein stabiler Sondelspaten oder ein Grabungsmesser. Wurzeln im Boden verlangen eine Säge oder ein robustes Blatt. Die Fundtasche nimmt Funde und Müll auf, denn Eisen- und Aluminiumabfall gehört nicht zurück ins Loch.
Xforst Sondelspaten mit Wurzelsäge
Ideal für Sondeln auf Wiese und Acker mit Wurzeln im Boden
- 70 cm lang, Karbonstahl laut Anbieter
- Wurzelsäge und Trittkante laut Angebotstitel
- Schutzhülle im Lieferumfang laut Angebotstitel
Ehrlich: Angaben stammen vom Anbieter, ein Hersteller-Datenblatt liegt uns nicht vor
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ProtectorTech Fundtasche
Ideal für Funde und Müll beim Sondeln getrennt mitnehmen
- Als Fundtasche zum Sondeln angeboten laut Angebotstitel
- Für Pinpointer und Zubehör ausgewiesen laut Angebotstitel
Ehrlich: Maße und Material nennen wir nicht, weil uns keine Herstellerangaben vorliegen
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Welche Werkzeuge es noch gibt, zeigt die Seite Spaten und Grabungsmesser. Tragelösungen vergleicht die Seite Fundtaschen für Sondler.
Hören und Suchen: Kopfhörer und Suchspulen
Kopfhörer machen leise Signale hörbar und halten Wind- und Umgebungsgeräusche fern. Es gibt sie mit Kabel und kabellos, wobei kabellose Modelle nur mit passenden Detektoren funktionieren. Achte auf den Anschluss: Viele Geräte nutzen einen 6,35-mm-Klinkenstecker, und Nokta legt dem FindX Pro laut Hersteller einen Adapter bei. Wer Kopfhörer kaufen will, findet unter Kopfhörer für Metalldetektoren eine Übersicht. Die Suchspule ist das zweite Stellrad deines Geräts: Große Spulen decken mehr Fläche ab, kleine kommen in müllreichem Gelände besser zurecht. Hersteller bieten oft mehrere Spulen für ein Gerät an, wie die Übersicht zu Suchspulen zeigt.
Schatzsuche ohne Sonde: Magnetfischen und Goldwaschen
Nicht jede Suche braucht einen Detektor. Beim Magnetfischen wirfst du einen starken Neodym-Magneten an einem Seil ins Wasser und ziehst Eisen heraus: Werkzeug, Schrott, manchmal Historisches. Beim Goldwaschen trennst du mit einer Pfanne Sand von schwereren Teilchen. Gefunden werden, wenn überhaupt, winzige Flitter, ein Versprechen gibt es nicht. Beim Magnetfischen ziehst du auch Dinge heraus, die gefährlich sein können. Fasse verdächtige Fundstücke nicht an, sondern halte Abstand und melde sie.
Recht: Beide Hobbys sind nicht überall erlaubt. Laut dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein ist Magnetangeln in eingetragenen Kulturdenkmalen und Grabungsschutzgebieten verboten, in privaten Gewässern brauchst du die Erlaubnis des Eigentümers. Manuelles Goldwaschen ist laut dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg nicht genehmigungspflichtig, unterliegt aber Einschränkungen. Details zum Magnetfischen stehen unter Magnetfischen: Was ist erlaubt? Das ist keine Rechtsberatung.
Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.
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Packe alles am Vortag und lade Akkus. Eine Liste zum Abhaken liefert die Checkliste für die erste Sondeltour. Welche Geräte zum Zubehör passen, zeigt die Übersicht Metalldetektoren nach Einsatz und Budget.
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Häufige Fragen
Welches Zubehör brauche ich zum Sondeln?
Mindestens einen Pinpointer, ein Werkzeug zum Graben, eine Fundtasche und Kopfhörer. Bei vielen Sets sind Kopfhörer und Werkzeug enthalten, einen Pinpointer ergänzt du meist separat. Handschuhe und Ersatzbatterien gehören ebenfalls ins Gepäck.
Brauche ich einen Pinpointer?
Pflicht ist er nicht, aber er spart Zeit und schont den Boden. Er ortet das Objekt im Erdloch zentimetergenau, sodass du kleiner gräbst. Garrett nennt für den Pro-Pointer AT IP68 und etwa 0,2 kg Gewicht mit Batterie.
Welcher Spaten eignet sich zum Sondeln?
Ein kompakter Spaten oder ein Grabungsmesser mit stabilem Blatt reicht. Bei Wurzeln im Boden hilft eine Wurzelsäge am Blatt. Wichtig ist, dass du nur kleine Soden aussticht und das Loch wieder verschließt.
Ist Magnetfischen erlaubt?
Das hängt von Gewässer und Bundesland ab. Laut dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein ist Magnetangeln in eingetragenen Kulturdenkmalen und Grabungsschutzgebieten verboten und in privaten Gewässern nur mit Erlaubnis des Eigentümers möglich. Prüfe vorher die Regeln vor Ort. Das ist keine Rechtsberatung.
Quellen
- Garrett: PRO-Pointer AT (Abrufdatum 20.10.2026)
- Amazon-Angebot Xforst Sondelspaten (Abrufdatum 20.10.2026)
- Amazon-Angebot ProtectorTech Fundtasche (Abrufdatum 20.10.2026)
- Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein: Detektorinfos (Abrufdatum 20.10.2026)
- LGRB Baden-Württemberg: FAQ (Goldsuche mittels Goldwaschen) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Stadt Heidelberg: Bombenfund oder andere Kampfmittel melden (Abrufdatum 20.10.2026)
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