Zubehör

Pinpointer & Zubehör für die Sondeltour

Pinpointer, Spaten, Fundtasche und Kopfhörer: Das gehört zur Grundausstattung, und so wählst du richtig.

Zum Pinpointer-Vergleich

Die Antwort in Kürze

Für den Start brauchst du neben dem Detektor einen Pinpointer, einen Spaten oder ein Grabungsmesser und eine Fundtasche. Kopfhörer sind oft schon im Set. Der Pinpointer spart am meisten Zeit, weil er das Objekt im Erdloch zentimetergenau ortet. Magnetfischen und Goldwaschen sind Alternativen, die ohne Detektor auskommen.

Redaktion Metalldetektor-Guide Aktualisiert am 20. Oktober 2026 So vergleichen wir
Inhalt dieser Seite
  1. Grundausstattung: Was du zum Start brauchst
  2. Pinpointer: das wichtigste Zubehör
  3. Graben und Tragen: Spaten, Grabungsmesser, Fundtasche
  4. Hören und Suchen: Kopfhörer und Suchspulen
  5. Schatzsuche ohne Sonde: Magnetfischen und Goldwaschen
  6. Alle Zubehör-Seiten im Überblick
  7. Vor der ersten Tour: Ausrüstung prüfen

Grundausstattung: Was du zum Start brauchst

Zum Detektor gehören vier Dinge: ein Pinpointer, ein Werkzeug zum Graben, eine Fundtasche und Kopfhörer. Bei vielen Sets sind Kopfhörer und Werkzeug schon dabei. Prüfe den Lieferumfang im Angebot, bevor du doppelt kaufst. Die Tabelle zeigt, wie sich die Grundausstattung je Preisklasse des Detektors zusammensetzt. Die Klassen sind Richtwerte der Redaktion, den aktuellen Preis siehst du auf Amazon.

DetektorPinpointerGrabenFundtascheKopfhörerGesamtklasse
Einstieg (€)€€€meist im Set€€
Mittelklasse (€€)€ bis €€€, oft im Set€, oft im Setim Set oder €€€ bis €€€
Allrounder (€€€)€€€ bis €€€€ bis €€€€€ bis €€€€
Profi (€€€€)€€, oft mit Funk€€€€ bis €€, oft kabellos€€€€

Die Gesamtklasse zeigt, in welcher Klasse Gerät und Zubehör zusammen ungefähr liegen. Wer sparen will, startet mit einem Gerät der Klasse €€ und ergänzt den Pinpointer. Mehr zur Gerätewahl steht in der Kaufberatung für Metalldetektoren.

Tipp: Kaufe zuerst den Pinpointer, dann Werkzeug und Tasche. Alles andere wartet, bis du weißt, wo und wie oft du suchst.

Pinpointer: das wichtigste Zubehör

Ein Pinpointer ist eine Handsonde, die auf kurze Distanz auf Metall reagiert. Du setzt ihn ein, wenn der Detektor ein Signal meldet: Du stichst ein kleines Loch, führst die Sonde hinein und hörst, wo das Objekt liegt. So gräbst du weniger, schonst die Grasnarbe und findest kleine Stücke schneller. Er arbeitet über eine eigene Spule und meldet Treffer mit Ton und Vibration.

Anzeige€€
Garrett Pro-Pointer AT

Garrett Pro-Pointer AT

Ideal für Standard-Pinpointer für fast jeden Detektor

  • Wasserdicht nach IP68 laut Garrett
  • Verlustalarm und Stillmodus mit Vibration
  • Gürtelholster im Lieferumfang laut Garrett

Ehrlich: Läuft mit 9-V-Batterie, Funkkopplung nur in einer eigenen Variante

Aktuellen Preis auf Amazon prüfen

*Provisionslink: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu

Laut Garrett wiegt der Pro-Pointer AT mit Batterie etwa 0,2 kg und bietet drei Empfindlichkeitsstufen. Günstigere Modelle von Nokta und SUNPOW sowie den Funk-Pinpointer XP MI-6 vergleicht die Seite Pinpointer im Vergleich.

  1. Signal prüfen: Der Detektor meldet ein Ziel, du markierst die Stelle.
  2. Loch öffnen: Steche eine kleine Sode aus und lege sie beiseite.
  3. Sonde einsetzen: Halte den Pinpointer in das Loch und taste dich zum Objekt.
  4. Fund bergen: Hole das Stück heraus, setze die Sode zurück und drücke sie an.

Als Budget-Variante bietet SUNPOW einen wiederaufladbaren Pinpointer an. Laufzeit und Schutzart stammen laut Angebot vom Anbieter (15 Stunden, IP68), ein Hersteller-Datenblatt liegt uns nicht vor. Wer auf Datenblätter Wert legt, greift zu einem Modell von Garrett, XP oder Nokta.

Pflege und Strom: Pinpointer laufen mit 9-V-Block oder Akku. Nimm Ersatz mit, denn ein leerer Pinpointer verlängert die Grabung. Spüle Sonde und Werkzeug nach Wasserkontakt mit Süßwasser ab und trockne sie, bevor du sie einpackst.

Graben und Tragen: Spaten, Grabungsmesser, Fundtasche

Gegraben wird klein: Du hebst eine Grassode aus, holst den Fund und setzt die Sode zurück. Dafür reichen ein stabiler Sondelspaten oder ein Grabungsmesser. Wurzeln im Boden verlangen eine Säge oder ein robustes Blatt. Die Fundtasche nimmt Funde und Müll auf, denn Eisen- und Aluminiumabfall gehört nicht zurück ins Loch.

Anzeige€
Xforst Sondelspaten mit Wurzelsäge

Xforst Sondelspaten mit Wurzelsäge

Ideal für Sondeln auf Wiese und Acker mit Wurzeln im Boden

  • 70 cm lang, Karbonstahl laut Anbieter
  • Wurzelsäge und Trittkante laut Angebotstitel
  • Schutzhülle im Lieferumfang laut Angebotstitel

Ehrlich: Angaben stammen vom Anbieter, ein Hersteller-Datenblatt liegt uns nicht vor

Aktuellen Preis auf Amazon prüfen

*Provisionslink: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu

Anzeige€
ProtectorTech Fundtasche

ProtectorTech Fundtasche

Ideal für Funde und Müll beim Sondeln getrennt mitnehmen

  • Als Fundtasche zum Sondeln angeboten laut Angebotstitel
  • Für Pinpointer und Zubehör ausgewiesen laut Angebotstitel

Ehrlich: Maße und Material nennen wir nicht, weil uns keine Herstellerangaben vorliegen

Aktuellen Preis auf Amazon prüfen

*Provisionslink: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu

Welche Werkzeuge es noch gibt, zeigt die Seite Spaten und Grabungsmesser. Tragelösungen vergleicht die Seite Fundtaschen für Sondler.

Hören und Suchen: Kopfhörer und Suchspulen

Kopfhörer machen leise Signale hörbar und halten Wind- und Umgebungsgeräusche fern. Es gibt sie mit Kabel und kabellos, wobei kabellose Modelle nur mit passenden Detektoren funktionieren. Achte auf den Anschluss: Viele Geräte nutzen einen 6,35-mm-Klinkenstecker, und Nokta legt dem FindX Pro laut Hersteller einen Adapter bei. Wer Kopfhörer kaufen will, findet unter Kopfhörer für Metalldetektoren eine Übersicht. Die Suchspule ist das zweite Stellrad deines Geräts: Große Spulen decken mehr Fläche ab, kleine kommen in müllreichem Gelände besser zurecht. Hersteller bieten oft mehrere Spulen für ein Gerät an, wie die Übersicht zu Suchspulen zeigt.

Schatzsuche ohne Sonde: Magnetfischen und Goldwaschen

Nicht jede Suche braucht einen Detektor. Beim Magnetfischen wirfst du einen starken Neodym-Magneten an einem Seil ins Wasser und ziehst Eisen heraus: Werkzeug, Schrott, manchmal Historisches. Beim Goldwaschen trennst du mit einer Pfanne Sand von schwereren Teilchen. Gefunden werden, wenn überhaupt, winzige Flitter, ein Versprechen gibt es nicht. Beim Magnetfischen ziehst du auch Dinge heraus, die gefährlich sein können. Fasse verdächtige Fundstücke nicht an, sondern halte Abstand und melde sie.

Recht: Beide Hobbys sind nicht überall erlaubt. Laut dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein ist Magnetangeln in eingetragenen Kulturdenkmalen und Grabungsschutzgebieten verboten, in privaten Gewässern brauchst du die Erlaubnis des Eigentümers. Manuelles Goldwaschen ist laut dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg nicht genehmigungspflichtig, unterliegt aber Einschränkungen. Details zum Magnetfischen stehen unter Magnetfischen: Was ist erlaubt? Das ist keine Rechtsberatung.

Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.

So handelst du richtig bei Munitionsfunden

Alle Zubehör-Seiten im Überblick

Person sucht mit Metalldetektor auf einer WieseVergleichDie besten Pinpointer im VergleichSechs Pinpointer im Vergleich: Garrett Pro-Pointer AT, XP MI-6, Minelab Pro-Find 40, Nokta Pointer und zwei Budget-Modelle nach Wasserdichtigkeit, Strom, Alarm und Funk.Weiterlesen Gartenspaten lehnt an einem Felsen im GrasVergleichDer richtige Sondelspaten und das passende GrabungsmesserVier Grabwerkzeuge für Sondengänger im Vergleich: Spaten oder Messer je Boden, Lochtechnik mit Grasnarbe als Deckel und der Blick ins Waffenrecht beim Messer.Weiterlesen Hand hebt eine Uhr vom Waldboden aufVergleichDie besten Fundtaschen fürs Sondeln im VergleichDrei Fundtaschen für Sondengänger im Vergleich: Zwei-Fach-Prinzip für Müll und Funde, Fundort notieren und Verdächtiges liegen lassen.Weiterlesen Mann mit Kopfhörern beim Laufen im GrünenVergleichDie besten Metalldetektor-Kopfhörer im VergleichMetalldetektor-Kopfhörer im Vergleich: Klinke, Funk oder Bluetooth, welche zu deinem Detektor passen und wie du Gehör und Umgebung schützt.Weiterlesen Person sucht im flachen KüstenwasserZubehör-RatgeberSuchspulen für Metalldetektoren: Größe, Typ und PassungSuchspulen für Metalldetektoren: Größe, DD oder konzentrisch und welche Spule zu Minelab, XP, Nokta und Garrett passt.Weiterlesen Silhouette eines Mannes zieht am Flussufer ein Seil bei SonnenuntergangVergleichMagnetfischen: Die besten Sets und was du wissen musstMagnetfischen mit Neodym-Magnet: vier Sets nach Haftkraft, Datenblattwert gegen Praxis, Sicherheit bei Kampfmitteln und die Rechtslage kurz erklärt.Weiterlesen Klarer Bach mit SteinenVergleichGoldwaschen: Pfannen und Sets im VergleichDrei Goldwaschpfannen-Sets im Vergleich: Technik der Pfanne, realistische Erwartungen an Flittergold in Deutschland und der Rechtsrahmen am Gewässer.Weiterlesen

Vor der ersten Tour: Ausrüstung prüfen

Packe alles am Vortag und lade Akkus. Eine Liste zum Abhaken liefert die Checkliste für die erste Sondeltour. Welche Geräte zum Zubehör passen, zeigt die Übersicht Metalldetektoren nach Einsatz und Budget.

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Werbehinweis

Häufige Fragen

Welches Zubehör brauche ich zum Sondeln?

Mindestens einen Pinpointer, ein Werkzeug zum Graben, eine Fundtasche und Kopfhörer. Bei vielen Sets sind Kopfhörer und Werkzeug enthalten, einen Pinpointer ergänzt du meist separat. Handschuhe und Ersatzbatterien gehören ebenfalls ins Gepäck.

Brauche ich einen Pinpointer?

Pflicht ist er nicht, aber er spart Zeit und schont den Boden. Er ortet das Objekt im Erdloch zentimetergenau, sodass du kleiner gräbst. Garrett nennt für den Pro-Pointer AT IP68 und etwa 0,2 kg Gewicht mit Batterie.

Welcher Spaten eignet sich zum Sondeln?

Ein kompakter Spaten oder ein Grabungsmesser mit stabilem Blatt reicht. Bei Wurzeln im Boden hilft eine Wurzelsäge am Blatt. Wichtig ist, dass du nur kleine Soden aussticht und das Loch wieder verschließt.

Ist Magnetfischen erlaubt?

Das hängt von Gewässer und Bundesland ab. Laut dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein ist Magnetangeln in eingetragenen Kulturdenkmalen und Grabungsschutzgebieten verboten und in privaten Gewässern nur mit Erlaubnis des Eigentümers möglich. Prüfe vorher die Regeln vor Ort. Das ist keine Rechtsberatung.

Quellen