Vergleich

Die besten Metalldetektoren im Vergleich

Sieben Modelle, drei Preisklassen, eine Frage: Wo suchst du? Unsere Empfehlung richtet sich nach dem Einsatzort, nicht nach einer Rangliste.

Zur Empfehlung

Unsere EmpfehlungenAnzeige
  1. Nokta Simplex UltraBester AllrounderNokta Simplex UltraWasserdicht bis 5 m, 28-cm-DD-Spule und einstellbarer Bodenabgleich für Acker, Wiese und Süßwasser.Preis prüfen
  2. Nokta FindX ProPreis-LeistungNokta FindX ProVollautomatische Modi und Lieferumfang mit Kopfhörern, Grabungswerkzeug und Tasche für den günstigen Einstieg.Preis prüfen
  3. Minelab Equinox 900Für ProfisMinelab Equinox 900Multi-IQ, Beach-Modi und zwei Spulen für Strand, Wasser und wechselnde Böden.Preis prüfen

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Kurz gesagt

Der beste Allrounder ist der Nokta Simplex Ultra: wasserdicht bis 5 m, 28-cm-Spule, Bodenabgleich automatisch oder manuell. Als Preis-Leistungs-Tipp passt der Nokta FindX Pro für den Einstieg. Profis, die auch am Strand und in nassem Salzsand suchen, greifen zum Minelab Equinox 900, weil Multi-IQ mehrere Frequenzen gleichzeitig nutzt.

Redaktion Metalldetektor-Guide Aktualisiert am 20. Oktober 2026 Auswahl aus über 240 ausgewerteten Amazon-Angeboten So vergleichen wir

Unsere Empfehlungen beruhen auf Herstellerangaben, veröffentlichten Fachberichten und ausgewerteten Nutzererfahrungen. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet.

Inhalt dieser Seite
  1. Unsere Empfehlungen auf einen Blick
  2. Welcher Metalldetektor passt zu welchem Einsatzort?
  3. Die Modelle im Detail
  4. Was sagen Vergleichsportale und die Stiftung Warentest?
  5. Worauf kommt es beim Vergleich an?
  6. Welche Fehler vermeidest du beim Vergleichen?
  7. Was unterscheidet die drei Preisklassen?
  8. Welches Zubehör gehört zum Detektor dazu?
  9. Welcher Metalldetektor ist die beste Wahl?

Unsere Empfehlungen auf einen Blick

Diese Seite vergleicht sieben Metalldetektoren aus drei Preisklassen nach Einsatzort, Technik und Zubehör. Alle technischen Angaben stammen von den Herstellerseiten und sind unter „Quellen“ belegt. Ein Gerät, das am Salzwasserstrand überzeugt, ist auf dem Acker nicht automatisch die bessere Wahl. Deshalb richtet sich jede Empfehlung nach dem Einsatzort und nicht nach einer Rangliste.

Bester Allrounder: Der Nokta Simplex Ultra (€€€) verbindet eine wasserdichte 28-cm-Spule mit einstellbarem Bodenabgleich und sechs Suchmodi. Preis-Leistungs-Tipp: Der Nokta FindX Pro (€€) liefert laut Nokta Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche gleich mit. Profi-Wahl: Der Minelab Equinox 900 (€€€€) sendet mehrere Frequenzen gleichzeitig und bringt eigene Beach-Modi für den Strand mit.

Die Preisklassen bedeuten: € steht für Geräte unter 100 Euro, €€ für 100 bis 300 Euro, €€€ für 300 bis 700 Euro und €€€€ für alles darüber. Den aktuellen Preis siehst du auf Amazon, denn er schwankt.

AnzeigeTabelle wischen →
ModellTechnikFrequenzSuchspuleWasserdichtGewichtIdeal fürKlasse
Nokta FindX ProVLF15 kHz28 cm DDbis 5 m1,2 kgEinstieg, Wiese, Park€€Details ansehen
Nokta Simplex UltraVLF15 kHz28 cm DDbis 5 m1,2 kgAllround€€€Details ansehen
Minelab Vanquish 440Multi-IQMehrfrequenz10 × 7 Zoll DDSpule bis 1 m1,3 kgAcker, Wiese, Garten€€€Details ansehen
Minelab X-Terra ProVLF5, 8, 10 oder 15 kHz12 × 9 Zoll DDbis 5 m1,3 kgWechselnde Böden€€€Details ansehen
Garrett ACE 400i (Set)VLF10 kHz, einstellbar8,5 × 11 Zoll DDk. A.1,3 kgTrockene Böden, Set€€€Details ansehen
Minelab Equinox 900Multi-IQ4 bis 40 kHz11 und 6 Zoll DDbis 5 m1,3 kgStrand, Profi€€€€Details ansehen
XP Deus II RCFMF4 bis 45 kHz28 cm FMFSpule bis 20 mab 0,75 kgLeichtgewicht, Tauchen€€€€Details ansehen

Lesehilfe zur Tabelle: VLF bezeichnet Detektoren mit einer festen Sendefrequenz. Multi-IQ (Minelab) und FMF (Fast Multi Frequency, XP) sind Mehrfrequenz-Verfahren, die mehrere Frequenzen gleichzeitig oder in schneller Folge nutzen. DD steht für Doppel-D-Spule, mehr dazu im Abschnitt „Worauf kommt es beim Vergleich an?“. „k. A.“ heißt: Die Herstellerseite nennt keinen Wert. Gewicht und Wasserdichtigkeit gelten laut Hersteller. Beim Vanquish 440 nennt Minelab keine Frequenz in kHz, beim ACE 400i nennt Garrett keine Wasserdichtigkeit.

Einen Überblick über alle Kategorien findest du auf der Seite Metalldetektoren. Wenn du den Preis eines Favoriten prüfen willst, nutze den Link: Aktuellen Preis auf Amazon prüfen.

Welcher Metalldetektor passt zu welchem Einsatzort?

Die Matrix zeigt, wo jedes Modell stark ist und wo nicht. ● steht für gut geeignet, ◐ für eingeschränkt geeignet und ○ für ungeeignet.

ModellAckerWieseWaldStrand trockenStrand nass/SalzwasserSüßwasserGarten
Nokta FindX Pro◐●◐●◐●●
Nokta Simplex Ultra●●◐●◐●●
Minelab Vanquish 440●●◐●○◐●
Minelab X-Terra Pro●●◐●◐●●
Garrett ACE 400i◐●◐◐○○●
Minelab Equinox 900●●●●●●●
XP Deus II RC●●◐●●●●

Technische Begründung: Nasser Salzsand leitet Strom und verhält sich für den Detektor wie stark mineralisierter Boden. Einzelfrequenz-Geräte wie der Simplex Ultra, der FindX Pro und der ACE 400i stoßen dort an Grenzen. Multifrequenz-Geräte wie der Equinox 900 und der Deus II arbeiten mit mehreren Frequenzen und kommen damit besser zurecht. Im Süßwasser zählt die Wasserdichtigkeit: Simplex Ultra, FindX Pro, X-Terra Pro und Equinox 900 sind laut Hersteller bis 5 m wasserdicht, beim Vanquish 440 gilt die Angabe nur für die Spule bis 1 m. Für den ACE 400i nennt Garrett auf der Produktseite keine Wasserdichtigkeit, deshalb steht dort ○. Die Wald-Einstufung berücksichtigt Spulengröße und Störsignale durch Eisenschrott: Der Equinox 900 liefert eine zweite, kleine 6-Zoll-Spule mit. Im Wald gelten außerdem strenge Regeln, die du auf der Seite Sondeln im Wald findest. Die Matrix ist eine redaktionelle Einschätzung aus Herstellerdaten, keine Messung.

Wissen: Der Bodenabgleich (Ground Balance) stimmt den Detektor auf die Leitfähigkeit des Bodens ab. Ohne Abgleich lösen Mineralien Dauerpiepen und Fehlsignale aus. Der Simplex Ultra bietet laut Nokta automatischen und manuellen Abgleich, der Equinox 900 laut Minelab Tracking und manuelle Feineinstellung.

Die Modelle im Detail

Jedes Modell steht mit Stärken, Schwächen und der Frage da, für wen es passt. Die Reihenfolge richtet sich nach der Preisklasse.

Nokta FindX Pro: Preis-Leistungs-Tipp für den Einstieg

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Nokta FindX Pro

Nokta FindX Pro

Ideal für Einstieg auf Wiese, Park und im flachen Süßwasser

  • Vollständig wasserdicht bis 5 m laut Hersteller
  • Vier vollautomatische Suchmodi: Field, Park, Beach, Jewelry
  • Lieferumfang laut Nokta mit Kopfhörern, Grabungswerkzeug und Tasche

Ehrlich: Einen einstellbaren Bodenabgleich führt Nokta nicht auf, auf stark mineralisiertem Acker sind Grenzen zu erwarten

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Der FindX Pro arbeitet laut Nokta mit 15 kHz, einer wasserdichten 28-cm-DD-Spule, Zielanzeige von 0 bis 99, fünf Empfindlichkeitsstufen und Pinpoint-Funktion. Das Gerät wiegt 1,2 kg und trägt eine Garantie von 2 Jahren. Nokta bezeichnet die Modi als vollautomatisch: einschalten, Modus wählen, suchen. Das passt für Einsteiger, die ohne Menüs starten wollen.

Für wen nicht: Wer regelmäßig auf mineralisierten Äckern oder im nassen Salzsand sucht, stößt mit einem Einzelfrequenz-Gerät ohne manuellen Bodenabgleich schneller an Grenzen. Dann lohnt der Sprung in die Preisklasse €€€. Eine eigene Seite zu Einsteigergeräten findest du unter Metalldetektor für Anfänger.

Nokta Simplex Ultra: bester Allrounder

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Nokta Simplex Ultra

Nokta Simplex Ultra

Ideal für Allround auf Acker, Wiese, Park und im Süßwasser

  • Wasserdicht bis 5 m (IP68) laut Hersteller
  • Bodenabgleich automatisch oder manuell
  • Carbonfaser-Schaft, 1,2 kg, Bluetooth und 3 Jahre Garantie

Ehrlich: Einzelfrequenz: in nassem Salzsand nur eingeschränkt, Pinpointer nicht im Lieferumfang

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Der Simplex Ultra arbeitet laut Nokta mit 15 kHz und einer wasserdichten 28-cm-DD-Spule. Er bietet sechs Suchmodi (Field, Park, 4 Tone, 99 Tone, Beach, All Metal), 30 Empfindlichkeitsstufen und einen Akku mit 2300 mAh. Zusätzlich gibt es Einstellungen wie Recovery Speed und Tonanpassung, die das Datenblatt des günstigeren FindX Pro nicht aufführt. Die Einzelheiten stehen im Einzelbericht zum Nokta Simplex Ultra.

Stärken

  • Wasserdicht bis 5 m laut Nokta
  • Bodenabgleich automatisch und manuell
  • Bluetooth und 3 Jahre Garantie

Schwächen

  • Einzelfrequenz, in nassem Salzsand begrenzt
  • Pinpointer nicht im Lieferumfang
  • Mehr Menüpunkte als beim FindX Pro

Für wen nicht: Wer ausschließlich am Meer in nassem Salzsand sucht, fährt mit einem Mehrfrequenz-Gerät besser. Wer nur gelegentlich im Park sucht, braucht die Menütiefe nicht und spart mit dem FindX Pro.

Minelab Vanquish 440: Mehrfrequenz im Einstiegsfeld

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Minelab Vanquish 440

Minelab Vanquish 440

Ideal für Acker, Wiese und Garten ohne Frequenzwahl

  • Multi-IQ: mehrere Frequenzen gleichzeitig laut Minelab
  • Fünf Suchmodi: Coin, Relic, Jewellery, All Metal, Custom
  • Pinpoint-Taste und 3 Jahre Garantie

Ehrlich: Wasserdicht nur die Spule bis 1 m, Steuergerät ohne Angabe, kein Beach-Modus

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Der Vanquish 440 liefert laut Minelab die wasserdichte V10-Spule (10 × 7 Zoll, Doppel-D), 10 Empfindlichkeitsstufen und ein Gewicht von 1,3 kg. Minelab beschreibt Multi-IQ als Technik, bei der du keine Frequenz wählen musst. Zur Wasserdichtigkeit gilt: Nur die Spule ist bis 1 m angegeben. Für Strand und tiefes Wasser ist das Gerät damit nicht gedacht.

Für wen nicht: Wer im Wasser oder nassen Salzsand sucht, nimmt besser den Equinox 900 oder den Simplex Ultra. Den direkten Vergleich zeigt der Vergleich Nokta Simplex Ultra gegen Minelab Vanquish 440.

Minelab X-Terra Pro: viel Einstellung für wechselnde Böden

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Minelab X-Terra Pro

Minelab X-Terra Pro

Ideal für Wechselnde Böden, Park, Feld und Strand

  • Vier wählbare Frequenzen: 5, 8, 10 oder 15 kHz laut Minelab
  • Park, Field und Beach mit je 2 Profilen, Bodenabgleich automatisch, manuell oder Tracking
  • Wasserdicht bis 5 m, kabellose Audioübertragung

Ehrlich: Einzelfrequenz-Technik, Lieferumfang des Bundles im Angebot prüfen

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Der X-Terra Pro sucht laut Minelab mit einer 12 × 9 Zoll großen Doppel-D-Spule (V12X), 1,3 kg Gewicht und sieben Suchmodi inklusive All Metal. Du wählst die Frequenz selbst: niedrige für größere, tiefer liegende Ziele, hohe für kleine Ziele. Das verlangt etwas Einarbeitung, belohnt aber Sucher, die ihr Gelände kennen.

Für wen nicht: Wer ein Gerät zum Einschalten und Losgehen sucht, ist mit dem FindX Pro einfacher bedient. Für Salzwasser fehlt die Mehrfrequenz-Technik des Equinox 900.

Garrett ACE 400i im Set mit Pro-Pointer AT

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Garrett ACE 400i mit Pro-Pointer AT

Garrett ACE 400i mit Pro-Pointer AT

Ideal für Trockene Böden, Wiese und Garten mit Pinpointer im Set

  • Iron Audio: hörbare Eisenanzeige vor dem Graben
  • Einstellbare Frequenz um 10 kHz zur Störungsvermeidung
  • Set laut Amazon-Titel mit Pro-Pointer AT und Tragetasche

Ehrlich: Wasserdichtigkeit nennt die Herstellerseite nicht, deshalb nur für trockene Einsätze eingeplant

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Der ACE 400i arbeitet laut Garrett mit 10 kHz (einstellbar), einer 8,5 × 11 Zoll großen DD-Spule und 5 Suchmodi plus Pinpoint. Er wiegt 1,32 kg und hat 3 Jahre Garantie. Iron Audio lässt dich diskriminiertes Eisen als Brummen hören, sodass du Kronkorken und Unterlegscheiben leichter erkennst. Der Pro-Pointer AT im Set ist ein Pinpointer, der laut Garrett bis 6 m wasserdicht (IP68) ist und mit Batterie 0,2 kg wiegt.

Für wen nicht: Wer im Wasser suchen will, findet bei Garrett keine Wasserdichtigkeitsangabe für dieses Modell. Das Set eignet sich für Suchende, die eisenreiche Böden filtern wollen.

Minelab Equinox 900: Profi-Wahl für Strand und Vielseitigkeit

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Minelab Equinox 900

Minelab Equinox 900

Ideal für Ambitionierte Suche an Strand, Wasser, Acker und Wiese

  • Multi-IQ mit 4, 5, 10, 15, 20 und 40 kHz laut Minelab
  • Zwei Spulen im Lieferumfang: 11 Zoll und 6 Zoll, wasserdicht bis 5 m
  • Funk-Kopfhörer ML 85 laut Minelab im Lieferumfang, 3 Jahre Garantie

Ehrlich: Viele Einstellungen verlangen Einarbeitung, für gelegentliche Sucher überdimensioniert

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Der Equinox 900 kombiniert laut Minelab Multi-IQ mit vier Suchmodi (Park, Field, Beach, Gold) mit je zwei Profilen, 119 Zielsegmenten, Bodenabgleich mit Tracking und manueller Feineinstellung sowie einen Akku mit 5100 mAh. Das Gerät wiegt 1,27 kg. Mit dem Minelab Equinox 900 wechselst du zwischen Wiese, Acker und Strand, ohne die Technik zu tauschen. Die kleine 6-Zoll-Spule hilft in verwachsenem oder müllreichem Gelände.

Für wen nicht: Einsteiger, die zweimal im Monat auf einer Wiese suchen, zahlen für Reserven, die sie nicht nutzen. Wer die höchste Anpassbarkeit sucht, sieht sich den Deus II an. Den direkten Vergleich beider Geräte zeigt der Vergleich XP Deus II gegen Minelab Equinox 900; mehr zum Equinox steht im Einzelbericht zum Minelab Equinox 900.

XP Deus II RC: Leichtgewicht für Fortgeschrittene

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XP Deus II RC

XP Deus II RC

Ideal für Fortgeschrittene, die Gewicht sparen und Programme anpassen wollen

  • Gewicht ab 750 g laut XP
  • Fast Multi Frequency oder 49 Einzelfrequenzen von 4 bis 45 kHz
  • 5 Jahre Garantie laut XP, Spulen bis 20 m wasserdicht

Ehrlich: Fernbedienung statt klassischem Bedienteil und viele Varianten: Lieferumfang im Angebot prüfen

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Der Deus II verbindet laut XP Spule, Fernbedienung und Kopfhörer per Funk. Die Spulen sind nach IP68 bis 20 m wasserdicht, beim Untertauchen ist die mitgelieferte Antenne nötig. Die Akkulaufzeit gibt XP mit bis zu 25 Stunden für die Fernbedienung und bis zu 20 Stunden für die Spule an. Es gibt 12 Werksprogramme und 12 Nutzerprogramme. Mehr dazu im Einzelbericht zum XP Deus II.

Für wen nicht: Wer ein klassisches Gerät mit Bedienteil am Griff erwartet, muss umdenken. Einsteiger gewinnen mit der Programmvielfalt wenig.

Ein Pinpointer ist eine Handsonde, die ein gefundenes Objekt im Erdloch zentimetergenau ortet. Er verkürzt Grabungen und schont Boden und Rasen. Für jedes der sieben Geräte ist er die sinnvollste Ergänzung.

Was sagen Vergleichsportale und die Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat bisher keine Metalldetektoren getestet. Eine Websuche in den Veröffentlichungen auf test.de ergab keine Untersuchung von Hobby-Detektoren für die Schatzsuche oder das Sondeln. Die einzige verwandte Veröffentlichung betrifft Ortungsgeräte für Strom, Wasser und Holz in Wänden, die der belgische Partner Test Achats geprüft hat. Solche Geräte spüren Leitungen und Holz in Wänden auf und taugen nicht für die Suche im Boden. Mehr dazu findest du unter Wand-Ortungsgeräte.

Zahlreiche Webseiten veröffentlichen Ranglisten unter Titeln wie „Metalldetektor Test“. Nur Veröffentlichungen der Stiftung Warentest selbst stammen von der Stiftung. Wie andere Portale zu ihren Ranglisten kommen, haben wir nicht geprüft. Frage bei jeder Rangliste vier Dinge: Wer hat gemessen? Welche Methode steht dahinter? Von wann sind die Daten? Wer verdient an der Empfehlung?

Diese Seite arbeitet mit Herstellerangaben, Einsatzort und Preisklasse. Sie enthält Amazon-Partnerlinks, an denen wir bei einem Kauf eine Provision erhalten. Wie wir Geräte einordnen, steht auf der Seite So vergleichen wir, die Kennzeichnung unter Werbehinweis.

Worauf kommt es beim Vergleich an?

Sechs Kriterien entscheiden, ob ein Detektor zu deinem Einsatz passt. Eine ausführliche Erklärung steht in der Kaufberatung zum Metalldetektor.

  • Einsatzort: Acker, Wiese, Strand und Wasser stellen unterschiedliche Anforderungen an Technik und Wasserdichtigkeit.
  • Technik: Einzelfrequenz-Geräte (VLF) sind einfach und günstig, Mehrfrequenz-Geräte kommen mit wechselnden Böden und Salzwasser besser zurecht.
  • Suchspule: Eine DD-Spule besteht aus zwei sich überlappenden D-förmigen Wicklungen und gleicht Bodeneinflüsse besser aus als eine einfache Spule. Große Spulen (ab 11 Zoll) erfassen mehr Fläche, kleine Spulen trennen Ziele in müllreichem Gelände besser.
  • Bodenabgleich: Automatisch oder manuell einstellbar, entscheidet er auf Acker und am Strand über ruhige Signale.
  • Wasserdichtigkeit: Nur die Spule, das ganze Gerät oder gar nichts: Die Angaben unterscheiden sich stark.
  • Gewicht und Zubehör: 1,2 bis 1,3 kg ermüden bei mehreren Stunden Suche spürbar weniger als ein schwereres Gerät. Kopfhörer, Spaten und Pinpointer machen aus dem Detektor ein vollständiges Set.

Welche Fehler vermeidest du beim Vergleichen?

Fünf Denkfehler führen am häufigsten zu einer falschen Wahl.

  1. Rangliste statt Einsatzort: Das „beste“ Gerät gibt es nicht, nur das beste Gerät für deinen Boden.
  2. Hohe Frequenz als Qualitätsmerkmal: Niedrige Frequenzen erfassen große, gut leitende Ziele tiefer, hohe Frequenzen kleine Ziele besser. Keines von beiden ist grundsätzlich überlegen.
  3. Tiefenangaben wörtlich nehmen: Hersteller nennen Tiefen für große Referenzobjekte. Im Boden sinkt die erreichbare Tiefe mit kleineren Zielen, Mineralisierung und Spulengröße. Eine Münze liegt realistisch deutlich flacher als ein großer Metallkörper. Mehr dazu unter Wie tief sucht ein Metalldetektor?
  4. Zubehör vergessen: Ohne Spaten, Fundtasche und Pinpointer ist der Start zäh.
  5. Funktionsumfang überschätzen: Ein Profi-Gerät ersetzt keine Erfahrung. Einsteiger sind mit einem Gerät aus der Seite Metalldetektoren für Anfänger besser bedient.

Was du nicht brauchst

Wer auf Wiese, Acker oder im Park sucht, braucht weder 49 Einzelfrequenzen noch Funkspule oder Spezialprogramme für Salzwasser. Ein Gerät wie der FindX Pro oder der Simplex Ultra deckt diese Einsätze ab. Wer dagegen regelmäßig am Meer sucht, braucht Beach-Modi und Mehrfrequenz-Technik. Eine Übersicht zu Spitzenmodellen bietet die Seite Profi-Metalldetektoren, eine Übersicht zu Einstiegsgeräten die Seite Günstige Metalldetektoren.

Was unterscheidet die drei Preisklassen?

Die Klassen unterscheiden sich in Anpassbarkeit und Technik, nicht in einem festen Fundversprechen. Geräte der Klasse € sind nicht Teil dieses Vergleichs, der Modelle mit vollständigem Herstellerdatenblatt aus den Klassen €€ bis €€€€ zeigt. Sie stehen unter Günstige Metalldetektoren.

  • €€ (Nokta FindX Pro): Vollautomatische Modi, schlichtes Menü, wasserdicht bis 5 m. Dafür fehlt laut Nokta ein einstellbarer Bodenabgleich, und es gibt nur 5 Empfindlichkeitsstufen.
  • €€€ (Simplex Ultra, Vanquish 440, X-Terra Pro, ACE 400i): Mehr Einstellmöglichkeiten wie 30 Empfindlichkeitsstufen beim Simplex Ultra, Bodenabgleich oder Iron Audio. Für Simplex Ultra, Vanquish 440 und ACE 400i nennen die Hersteller 3 Jahre Garantie.
  • €€€€ (Equinox 900, Deus II): Mehrfrequenz-Technik, mehrere Spulengrößen, Funkübertragung und die größte Programmvielfalt. Die Garantie reicht laut Herstellern von 3 Jahren (Minelab) bis 5 Jahre (XP).

Welches Zubehör gehört zum Detektor dazu?

Plane vier Posten ein, die zusammen das Gesamtbudget bestimmen.

  1. Pinpointer: Er ortet das Objekt im Erdloch und verkürzt die Grabung. Auswahl unter Pinpointer.
  2. Spaten oder Grabungsmesser: Ein stabiles Werkzeug schneidet saubere Soden aus, die du wieder einsetzt. Auswahl unter Spaten und Grabungsmesser.
  3. Fundtasche: Sie trennt Funde von Müll. Auswahl unter Fundtaschen.
  4. Kopfhörer: Sie machen leise Signale hörbar und schonen die Umgebung. Auswahl unter Kopfhörer.

Als Faustformel für das Gesamtbudget gilt: Zum Gerät kommen drei bis vier Posten der Klassen € bis €€. Beim FindX Pro sind Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche laut Nokta schon enthalten, dort fehlt vor allem der Pinpointer.

Recht: Wo du suchen darfst, regeln die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer. Auf fremdem Grund brauchst du die Erlaubnis des Eigentümers. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege nennt für Bayern ein Verbot von Metallsonden auf Bodendenkmälern (Art. 7 Abs. 7 BayDSchG) und eine Meldepflicht für neu entdeckte Bodendenkmäler; andere Länder regeln es anders. Die Einzelheiten findest du unter Rechtslage beim Sondeln. Das ist keine Rechtsberatung.

Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.

So handelst du richtig bei Munitionsfunden

Nokta Simplex Ultra

Anzeige Unser Top-Pick

Nokta Simplex Ultra

Der beste Allrounder für Acker, Wiese, Park und Süßwasser: wasserdicht bis 5 m, 28-cm-DD-Spule und einstellbarer Bodenabgleich.

Verfügbarkeit prüfen

*Provisionslink: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu

Welcher Metalldetektor ist die beste Wahl?

Die beste Wahl hängt vom Einsatzort ab. Für Acker, Wiese, Park und Süßwasser ist der Nokta Simplex Ultra der Allrounder. Für den günstigen Einstieg bietet der Nokta FindX Pro mit Kopfhörern, Grabungswerkzeug und Tasche das stimmigste Gesamtpaket der Preisklasse €€. Für Strand, Salzwasser und ambitionierte Suche ist der Minelab Equinox 900 die Profi-Wahl, der XP Deus II die leichte Alternative.

  • Acker und Wiese: Nokta Simplex Ultra oder Minelab Vanquish 440.
  • Park und Garten: Nokta FindX Pro oder Garrett ACE 400i im Set.
  • Strand und Salzwasser: Minelab Equinox 900 oder XP Deus II.
  • Süßwasser: Nokta Simplex Ultra, Minelab X-Terra Pro oder Minelab Equinox 900, alle laut Hersteller bis 5 m wasserdicht.

Ergänze jedes Gerät mit einem Pinpointer, Spaten und einer Fundtasche. Wenn du noch unsicher bist, führt dich der Detektor-Finder in wenigen Fragen zu einer Auswahl.

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Werbehinweis

Häufige Fragen

Welcher Metalldetektor ist Testsieger?

Einen unabhängig ermittelten Spitzenreiter gibt es nicht, weil keine neutrale Institution Hobby-Detektoren vergleichend geprüft hat. Unsere Empfehlung ist der Nokta Simplex Ultra als Allrounder, der Nokta FindX Pro als Preis-Leistungs-Tipp und der Minelab Equinox 900 für Profis. Die Wahl hängt vom Einsatzort ab.

Gibt es einen Metalldetektor-Test von Stiftung Warentest?

Nein. Stiftung Warentest hat bisher keine Metalldetektoren getestet. Es existiert lediglich eine Untersuchung von Ortungsgeräten für Strom, Wasser und Holz in Wänden, die für die Suche im Boden nicht taugen. Rankings auf anderen Portalen stammen nicht von der Stiftung.

Welcher Metalldetektor ist gut?

Ein guter Metalldetektor passt zu deinem Einsatzort und Erfahrungsstand. Für Wiese, Acker und Park genügt ein wasserdichtes VLF-Gerät mit Bodenabgleich und 28-cm-DD-Spule wie der Nokta Simplex Ultra. Für Salzwasser und mineralisierte Böden ist ein Mehrfrequenz-Gerät wie der Minelab Equinox 900 stimmiger.

Woran erkenne ich einen guten Metalldetektor?

Achte auf fünf Punkte: einstellbaren Bodenabgleich, eine DD-Spule, Wasserdichtigkeit laut Hersteller, ein Gewicht um 1,2 bis 1,3 kg und eine Garantie von mindestens 2 Jahren. Hersteller wie Nokta und Minelab nennen diese Werte auf ihren Produktseiten.

Lohnt sich ein teurer Metalldetektor?

Ein teures Gerät lohnt sich, wenn du seine Technik brauchst: Mehrfrequenz bei Salzwasser, Beach-Modi am Strand, eine kleine Spule für müllreiches Gelände. Für gelegentliche Suche auf Wiesen reicht die Preisklasse €€ bis €€€. Der Mehrpreis kauft Anpassbarkeit, keine automatisch bessere Ausbeute.

Was ist der Unterschied zwischen VLF und Multifrequenz?

VLF-Detektoren wie der Nokta Simplex Ultra senden mit einer festen Frequenz, zum Beispiel 15 kHz. Multifrequenz-Geräte wie der Minelab Equinox 900 nutzen mehrere Frequenzen gleichzeitig oder in schneller Folge. Das hilft bei wechselnden Böden und nassem Salzsand, verlangt aber meist mehr Einarbeitung.

Brauche ich zum Metalldetektor noch Zubehör?

Ja. Plane einen Pinpointer, einen Spaten oder ein Grabungsmesser und eine Fundtasche ein. Der Pinpointer ortet das Objekt im Erdloch genau und spart Grabungsaufwand. Manche Sets wie der Nokta FindX Pro bringen Kopfhörer, Grabungswerkzeug und Tasche bereits mit.

Quellen