Kurz gesagt
Der XP MI-6 passt für Besitzer eines XP-Detektors wie des Deus II: Er koppelt per Funk, du steuerst bis zu 50 Empfindlichkeitsstufen von der Fernbedienung und hörst das Signal im Kopfhörer. Der Garrett Pro-Pointer AT passt für jeden anderen Detektor, läuft mit 9-V-Block und bietet Fast Retune sowie einen Verlustalarm.
Unsere Empfehlungen beruhen auf Herstellerangaben, veröffentlichten Fachberichten und ausgewerteten Nutzererfahrungen. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet.
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Unsere Empfehlung: XP MI-6 oder Pro-Pointer AT?
Ein Pinpointer ist ein Handgerät, das ein Ziel im Aushub oder im Loch auf wenige Zentimeter eingrenzt. Beide Modelle gehören zur Preisklasse €€ und sind wasserdicht. Der große Unterschied liegt nicht in der Spule, sondern im Zusammenspiel: Der XP MI-6 koppelt per Funk mit XP-Detektoren. Der Garrett Pro-Pointer AT arbeitet allein und passt zu jedem Detektor.
| Merkmal | XP MI-6 | Garrett Pro-Pointer AT |
|---|---|---|
| Frequenz | 12 kHz | 11,5 kHz laut Garrett-Datenblatt |
| Wasserdicht | Bis 6 m laut XP | IP68, 6 m auf garrett.com, 3 m im Datenblatt |
| Gewicht | 170 g | 0,2 kg mit Batterie |
| Länge | 24 cm | 22,9 cm |
| Strom | Lithium-Polymer-Akku, Ladekabel im Lieferumfang | 9-V-Block im Lieferumfang |
| Laufzeit | Von XP nicht angegeben | Bis 30 h Alkaline, 8 h mit Akku (Datenblatt) |
| Empfindlichkeit | 3 Stufen am Gerät, bis 50 mit Deus II oder ORX | 3 Stufen |
| Signal | LED, Vibration und Ton einzeln abschaltbar | Ton, Vibration, LED-Lampe, vibrierender Stealth-Modus |
| Verlust | Suchmodus findet das Gerät auch ausgeschaltet | Verlustalarm nach 5 Minuten ohne Tastendruck |
| Funk | Ja, mit ICON/ICONX, Deus II, Deus und ORX | Nein, nur die separate Z-Lynk-Ausführung |
| Garantie | 2 Jahre laut XP-Spezifikation | 3 Jahre |
| Klasse | €€ | €€ |
| Details ansehen | Details ansehen |
Quelle sind die Herstellerseiten von XP und Garrett (am Ende verlinkt). Beim Pro-Pointer AT sind die Datenblätter uneinheitlich, bei der Tauchtiefe plane mit dem niedrigeren Wert. Die Klasse zeigt die Preisklasse, nicht den aktuellen Preis.
Kurz gesagt: Besitzt du einen XP-Detektor wie den XP Deus II, ist der XP MI-6 die logische Ergänzung. Für alle anderen ist der Garrett Pro-Pointer AT die unkomplizierte Wahl. Eine Übersicht über alle gängigen Modelle bietet die Seite Pinpointer.
Duell 1: Technik und Erkennung
Ein Pinpointer sendet über eine eigene Spule mit fester Frequenz. Der MI-6 arbeitet laut XP mit 12 kHz, der Pro-Pointer AT laut Garrett-Datenblatt mit 11,5 kHz. Der Unterschied ist für die Praxis gering. Beide melden ein Ziel, sobald die Spitze in die Nähe von Metall kommt. Die Technik dahinter erklärt das Glossar unter Pinpointing.
Beide Geräte lassen sich auf drei Stufen einstellen. Wichtig ist die Funktion zum Neuabstimmen. Beim Pro-Pointer AT heißt sie Fast Retune. Ein Tastendruck stimmt das Gerät auf die Umgebung ab oder verengt das Suchfeld, um größere Ziele einzugrenzen. Laut Garrett hilft das in mineralisiertem Boden und im nassen Strandsand. XP nennt für den MI-6 ebenfalls eine Retune-Funktion.
Eine Tiefe in Zentimetern nennen beide Hersteller nicht. Ein Pinpointer ist für die letzten Zentimeter da, nicht für die Tiefensuche. Halte ihn beim Arbeiten auf Abstand zur Spule des Detektors, sonst können sich beide Geräte stören.
Zwischenergebnis: Gleichstand. Die Technik trennt die beiden kaum.
Duell 2: Wasser und Wetter
XP nennt den MI-6 bis 6 m wasserdicht. Beim Pro-Pointer AT nennt Garrett IP68 und schreibt auf der Produktseite 6 m. Das Spezifikationsblatt auf der Garrett-Seite nennt 3 m. Plane mit dem niedrigeren Wert, wenn du im Wasser suchst. Für Badesee, Bach und flache Uferzonen reicht das bei beiden.
Für die Kälte nennt XP beim MI-6 einen Betriebsbereich von −5 bis +40 °C, unter Last von 0 bis +35 °C. Bei Frost beachte das. Für den Pro-Pointer AT haben wir keinen Temperaturbereich gefunden. Das heißt nicht, dass er bei Frost schlechter arbeitet, sondern dass die Angabe fehlt.
Wer regelmäßig am Wasser sucht, kombiniert sie mit einem komplett wasserdichten Detektor. Die Auswahl zeigt die Bestenliste wasserdichte Metalldetektoren für Strand und Unterwasser.
Zwischenergebnis: Gleichstand beim Wasser. Beim Datenblatt hat der MI-6 die eindeutigere Tiefenangabe.
Duell 3: Bedienung
Der Pro-Pointer AT bedient sich mit einer Taste: Ein/Aus, Fast Retune, Empfindlichkeit und Stealth-Modus laufen darüber. Er meldet Treffer über Ton, Vibration und eine LED-Lampe. Der Stealth-Modus ist eine reine Vibration. Das ist praktisch, wenn Ton stört, etwa neben anderen Suchern. Ein Lineal in Zentimeter und Zoll ist ins Gehäuse eingeformt.
Der MI-6 bietet mehr Wahl bei den Signalen. LED, Vibration und Ton lassen sich einzeln abschalten. Der Ton kommt wahlweise als Pulse oder Pitch, und vier Programme stehen bereit. Die Details stellst du allein am Gerät ein oder, mit einem XP-Detektor, von der Fernbedienung aus.
Zum Verlustschutz: Der Pro-Pointer AT piept laut Garrett nach fünf Minuten ohne Tastendruck, damit du ihn nicht liegen lässt. Der MI-6 hat einen Suchmodus. Er findet das Gerät laut XP auch ausgeschaltet und nach mehreren Wochen. Das hilft im hohen Gras, setzt aber den Funk mit einem XP-Detektor voraus.
Zwischenergebnis: Der Garrett ist schlichter, der MI-6 vielseitiger. Punkt geteilt.
Duell 4: Kopplung und Ökosystem
Hier fällt die Entscheidung. Der MI-6 hängt laut XP per Funk am Detektor. Mit dem Deus II, dem Deus und dem ORX stellst du die Empfindlichkeit von der Fernbedienung aus ein, bis zu 50 Stufen. Du hörst das Signal des Pinpointers im Kopfhörer, siehst den Batteriestand und die Ortungsanzeige für einen verlegten Pinpointer auf der Fernbedienung und passt den Ton an. Für den Deus und den ORX nennt XP außerdem eine Störunterdrückung. Mit ICON und ICONX ist der Funk ebenfalls möglich, die erweiterten Funktionen nennt XP aber nur für die drei anderen Geräte. Der Detektor, zu dem das passt, ist der XP Deus II.
Der Pro-Pointer AT hat keine Funkkopplung. Die Standardausführung kennt kein Z-Lynk. Garrett bietet dafür ein eigenes Modell an, den Pro-Pointer AT Z-Lynk. Das ist ein anderes Produkt, nicht dieses Angebot. Der Vorteil der Insellösung: Der Pro-Pointer AT arbeitet mit jedem Detektor, ob von Nokta, Minelab oder Garrett.
Ohne XP-Detektor bringt dir der MI-6 den Funk nicht. Du zahlst dann für Technik, die du nicht nutzt, und hast ein Gerät mit drei Stufen am Gerät und einer Garantie von zwei Jahren.
Zwischenergebnis: Klarer Punkt für den MI-6, wenn du einen XP-Detektor hast. Sonst Punkt für den Pro-Pointer AT.
Duell 5: Ausstattung und Akku
Der MI-6 hat einen Lithium-Polymer-Akku und ein Ladekabel im Lieferumfang. Dazu gehören Holster und Band. Eine Laufzeit nennt XP nicht, das lässt sich schlecht planen. Das Akku-Konzept spart Batterien, du musst aber laden.
Der Pro-Pointer AT läuft mit einem 9-V-Block, der im Lieferumfang liegt. Garrett nennt bis zu 30 Stunden mit Alkaline, 16 Stunden mit Carbon und 8 Stunden mit Akku. Batterien bekommst du fast überall. Ein Gürtelholster aus Gewebe, LED-Lampe und Schlaufe für ein Band gehören dazu. Garrett gibt drei Jahre Garantie.
Beim Gewicht liegen beide eng beieinander: 170 g beim MI-6, 0,2 kg mit Batterie beim Pro-Pointer AT. Im Gelände ist das kein Unterschied.
Zwischenergebnis: Der Garrett punktet mit planbarer Laufzeit und der längeren Garantie, der MI-6 mit dem eingebauten Akku. Leichter Vorteil Garrett.
Entscheidungshilfe: Wann welcher Pinpointer?
| Wenn du … | Dann eher |
|---|---|
| einen XP Deus II, Deus, ORX oder ICON besitzt | XP MI-6 |
| den Pinpointer von der Fernbedienung aus einstellen und im Kopfhörer hören willst | XP MI-6 |
| einen Detektor einer anderen Marke nutzt | Garrett Pro-Pointer AT |
| auf Akku verzichten und Batterien überall nachkaufen willst | Garrett Pro-Pointer AT |
| einen verlegten Pinpointer per Suchmodus wiederfinden willst | XP MI-6 |
| einen akustischen Verlustalarm bevorzugst | Garrett Pro-Pointer AT |
| eine Laufzeit im Datenblatt zum Planen brauchst | Garrett Pro-Pointer AT |
- Welchen Detektor hast du? Einen XP Deus II, Deus, ORX oder ICON: MI-6. Alles andere: Pro-Pointer AT.
- Wie wichtig ist dir die Laufzeit? Planbare Stunden und einfacher Batterietausch: Pro-Pointer AT. Akku zum Laden und Funk: MI-6.
- Wo suchst du? Im Wasser plane bei beiden mit dem niedrigeren Datenblattwert. Bei Frost schau auf den Temperaturbereich des MI-6.
Die beiden Pinpointer im Überblick
XP MI-6
Ideal für Besitzer eines XP Deus II, Deus, ICON oder ORX
- Funkverbindung zum Detektor, Audio im Kopfhörer
- Wasserdicht bis 6 m laut XP
- Suchmodus findet das Gerät auch ausgeschaltet
- Bis zu 50 Empfindlichkeitsstufen mit Deus II oder ORX
Ehrlich: Betriebstemperatur laut XP nur −5 bis +40 °C, Laufzeit nicht angegeben, Funk nur mit XP
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Garrett Pro-Pointer AT
Ideal für Standard-Pinpointer für jeden Detektor, auch am Strand
- IP68, Fast Retune für mineralisierten Boden und nassen Sand
- Verlustalarm nach 5 Minuten ohne Tastendruck
- Eine Taste für Ein/Aus, Retune und 3 Empfindlichkeitsstufen
- 9-V-Block und Gürtelholster im Lieferumfang, 3 Jahre Garantie
Ehrlich: Keine Funkkopplung in dieser Ausführung, Tauchtiefe in den Datenblättern uneinheitlich
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Recht und Sicherheit: Ein Pinpointer ändert nichts an den Regeln. Ob du suchen und graben darfst, hängt vom Bundesland und vom Ort ab. Lies vor der ersten Tour die Seiten Genehmigung zum Sondeln und Rechtslage beim Sondeln. Das ist keine Rechtsberatung.
Munition oder Kampfmittel gefunden? Nicht anfassen, nicht bewegen, nicht weiter graben. Stelle markieren, Abstand halten und sofort die Polizei unter 110 verständigen – sie informiert den zuständigen Kampfmittelräumdienst.

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Garrett Pro-Pointer AT
Funktioniert mit jedem Detektor, Batterie im Lieferumfang, Verlustalarm und Fast Retune: die unkomplizierte Wahl, solange du keinen XP-Detektor besitzt.
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Fazit: Welcher Pinpointer passt zu dir?
Der Garrett Pro-Pointer AT ist für die meisten Sucher die bessere Wahl. Er passt zu jedem Detektor, läuft mit einer Batterie, die du überall bekommst, und bietet Verlustalarm sowie Fast Retune. Der XP MI-6 ist die Wahl für alle, die einen XP-Detektor wie den Deus II nutzen und den Pinpointer von der Fernbedienung aus steuern und im Kopfhörer hören wollen.
Ohne XP-Detektor lohnt sich der MI-6 nicht. Mit XP-Detektor ist er das stimmigere Gerät. Mehr Modelle zeigt die Übersicht Pinpointer.
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Häufige Fragen
Was ist besser: XP MI-6 oder Garrett Pro-Pointer AT?
Mit einem XP-Detektor ist der MI-6 besser, weil er per Funk mit dem Detektor arbeitet. Mit jedem anderen Detektor ist der Pro-Pointer AT die unkomplizierte Wahl. Beide gehören zur Preisklasse €€ und sind wasserdicht.
Funktioniert der XP MI-6 mit anderen Detektoren?
Als Pinpointer funktioniert er allein mit drei Empfindlichkeitsstufen. Die Funkverbindung nutzt XP aber nur mit ICON, ICONX, Deus II, Deus und ORX. Bei anderen Marken fällt der Vorteil weg, und du zahlst für Technik, die du nicht nutzt.
Wie tief sind MI-6 und Pro-Pointer AT wasserdicht?
XP nennt den MI-6 bis 6 m wasserdicht. Beim Pro-Pointer AT nennt Garrett IP68, die Produktseite schreibt 6 m, das Spezifikationsblatt 3 m. Plane bei Garrett mit dem niedrigeren Wert.
Wie lange hält die Batterie beim Pro-Pointer AT?
Laut Garrett-Datenblatt bis zu 30 Stunden mit einer Alkaline-Batterie, 16 Stunden mit Carbon und 8 Stunden mit einem Akku. Der 9-V-Block liegt im Lieferumfang. Beim MI-6 nennt XP keine Laufzeit für den Akku.
Was macht die Funktion Fast Retune?
Mit einem Tastendruck stimmt der Pro-Pointer AT das Gerät auf die Umgebung ab oder verengt das Suchfeld. Laut Garrett hilft das in mineralisiertem Boden und im nassen Strandsand und beim Eingrenzen größerer Ziele.
Quellen
- XP MI-6 (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Garrett Pro-Pointer AT (Herstellerseite) (Abrufdatum 20.10.2026)
- Garrett Australia: Pro-Pointer AT (Datenblatt) (Abrufdatum 20.10.2026)

